3. September 2021
Winterhude

Goldbekhaus feiert (nur) im kleinen Kreis

40. Geburtstag mit Rückblick und Weggefährten

Wandlungsfähig und robust zeigt sich das Goldbekhaus bereits seit vier Jahrzehnten
Foto: Goldbekhaus

WINTERHUDE  40 Jahre Goldbekhaus – das muss auch in schwierigen und unruhigen Zeiten gefeiert werden. Doch so einfach ist das eben alles nicht.
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Schon das Motto der Feierlichkeiten stieß nicht bei allen Freunden auf ungeteilte Zustimmung: „Goldbekhaus 40.0 – erfrischend systemrelevant“ sorgte für reichlich Diskussionsstoff. Der Slogan entstand im Lockdown, Kultur kam in dieser Zeit nicht vor, wurde als nicht wichtig angesehen. 40 Jahre Stadtteilkultur in Winterhude haben aber gezeigt: Es gibt keine ruhigen Zeiten, die Gesellschaft ist im steten Wandel. Unzählige Male war das Goldbekhaus in seiner Existenz bedroht und immer wieder gab es einen Weg aus der Krise heraus. Oft durch Zusammenhalt, Solidarität und der Kraft der Überzeugung, das Richtige zu tun. Am 5. September halten die Macher für einen Moment inne, gönnen sich einige bewegte und bewegende Rückblicke und feiern im kleinen Kreis mit Weggefährten aus vier Jahrzehnten.
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Die Aussichten?
Die Kulturschaffenden sind sich sicher, das Goldbekhaus wird aus der Pandemie gestärkt hervorgehen, in absehbarer Zeit wird die Halle neu gebaut werden, neue, junge Kollegen sind mit dabei und werden sich den Themen der Zukunft stellen, wandlungsfähig und robust, wie schon in den vergangenen 40 Jahren.

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