20. Mai 2020
Winterhude

Flagge zeigen für die „Mission Inklusion“

Demos am Aktionstag der Gleichstellung an Fenstern und auf Balkonen

Statt Aktionstag fand die „Mission Inklusion“ auf Balkonen und an Fenstern statt Foto: LmBH

WINTERHUDE Winterhude Beim Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wollten sie kürzlich Flagge zeigen. Doch die Proteste liefen anders als geplant: Die Wohn- und Hausgemeinschaften von Leben mit Behinderung Hamburg (LmBH) demonstrierten für die „Mission Inklusion“ an Fenstern und auf Balkonen.

Rund 100 Banner hängten Bewohner und Mitarbeiter auf, 15 Partner, darunter der Fanladen St. Pauli, unterstützten die Aktion. „Wir wollten zeigen, dass Inklusion ein wichtiges Thema bleibt, auch während der Corona-Pandemie“, erklärt LmBH-Sprecherin Stefanie Könnecke. Menschen mit Behinderung seien derzeit stark vom Leben in der Isolation betroffen: Bis zum 30. Juni gilt ein Besuchsverbot von Angehörigen oder Freunden. Auch Arbeits- und Beschäftigungsangebote bleiben bis Ende Juni geschlossen. „Unsere Bewohner wollen mitsprechen, wenn es darum geht, Einschränkungen festzulegen oder zu lockern“, betont LmBH-Geschäftsführer Stephan Pfeiffer. „Auch wenn Teilhabe sinnbildlich hinter Wohnungstüren verschwindet, müssen wir bereits jetzt Schritte aus der Isolation vorbereiten.“ Menschen mit Behinderung müssten „hier Stimme haben, es geht um ihr Leben.“  Beim Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wollten sie kürzlich Flagge zeigen. Doch die Proteste liefen anders als geplant: Die Wohn- und Hausgemeinschaften von Leben mit Behinderung Hamburg (LmBH) demonstrierten für die „Mission Inklusion“ an Fenstern und auf Balkonen.

Rund 100 Banner hängten Bewohner und Mitarbeiter auf, 15 Partner, darunter der Fanladen St. Pauli, unterstützten die Aktion. „Wir wollten zeigen, dass Inklusion ein wichtiges Thema bleibt, auch während der Corona-Pandemie“, erklärt LmBH-Sprecherin Stefanie Könnecke. Menschen mit Behinderung seien derzeit stark vom Leben in der Isolation betroffen: Bis zum 30. Juni gilt ein Besuchsverbot von Angehörigen oder Freunden. Auch Arbeits- und Beschäftigungsangebote bleiben bis Ende Juni geschlossen. „Unsere Bewohner wollen mitsprechen, wenn es darum geht, Einschränkungen festzulegen oder zu lockern“, betont LmBH-Geschäftsführer Stephan Pfeiffer. „Auch wenn Teilhabe sinnbildlich hinter Wohnungstüren verschwindet, müssen wir bereits jetzt Schritte aus der Isolation vorbereiten.“ Menschen mit Behinderung müssten „hier Stimme haben, es geht um ihr Leben.“

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