11. März 2022
Uhlenhorst

Schulerweiterung am Lerchenfeld

Gymnasium bekommt Anbau für 19 Klassen

Schuldirektor Christian Klug freut sich über den Neubau des Gymnasiums Lerchenfeld, für den die Fundamente gerade gebaut werden
Foto: Hanke

UHLENHORST  Das Gymnasium Lerchenfeld erhält auf 4082 Quadratmetern einen viergeschossigen Neubau für 19 Klassenräume, eine Aula mit rund 340 Sitzplätzen, zwei Musikfachräumen und einem Theaterfachraum, inklusive vergrößerter Schul-Cafeteria, direkt neben dem Altbau mit Verbindung beider Gebäude im Erdgeschoss. Außerdem eine dritte Sporthalle auf 958 Quadratmetern neben dem neuen Kunstrasenplatz, der von den Vereinen Croatia und Polonia genutzt wird. Außerdem wird eine neue Fuß- und Radverkehrsverbindung vom Lerchenfeld zur Finkenau geschaffen, entlang eines nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegebenen Teils der Straße Birkenau.

Der Neubau steht auf einer Fläche, auf der sich bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg an der früheren Ecke Lerchenfeld / Birkenau der 1910 von Albert Erbe errichtete Altbau des heutigen Gymnasiums, damals Oberschule für Mädchen, befand. Nach dem Krieg entstanden hier eine Pausenhalle, Musikräume und die Hausmeisterwohnung. Alle diese Gebäude wurden im letzten Jahr abgerissen, um Platz zu schaffen.

Die Erweiterung des Gymnasiums ist dringend notwendig, da sich in den letzten Jahren immer mehr Schüler angemeldet haben. „Vor rund zehn Jahren hatten wird noch unter 600 Schüler, jetzt sind es über 1000“, erzählt Schuldirektor Christian Klug. Derzeit müssen viele Schülerinnen und Schüler in Containern auf dem Schulhof unterrichtet werden. Die ganze Oberstufe ist in einem Schulgebäude am Eilbektal ausgelagert. Für das kommende Schuljahr verzeichnete das Gymnasium Lerchenfeld sogar die höchsten Anmeldezahlen Hamburgs. Das liegt zu einem großen Teil an dem nahe gelegenen Neubaugebiet an der Oberaltenallee, aber auch am überzeugenden Konzept der Schule mit Medienbildung, sozialem Lernen, Umweltbildung und einem bilingualen Spanischzweig, findet Christian Klug. Dazu passt, dass sich auf dem Schulhof der geografische Mittelpunkt Hamburgs befindet.

Ende 2023 sollen die Bauarbeiten fertig sein. Rund 17,7 Millionen Euro werden sie voraussichtlich kosten.

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