24. Februar 2022
Uhlenhorst

Malerei, Skulptur, Film und Design

Hochschule für Bildende Kunst (HfbK) lud zur Jahresausstellung ein

Besucher hatten nur Zutritt über den Altbau, bei strenger Prüfung der Impfnachweise  Foto: Haas

UHLENHORST Schon zur Eröffnung waren sämtliche Räume im Neubau der Hochschule für bildende Kunst (HfbK) mit Werken bestückt. Eine Vielzahl von Gästen nutzten die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellungen im Neu- und Altbau der Hochschule.

So fand auch die Jahresausstellung von 850 Studierenden mit Objekten aus Malerei, Skulptur, Performance, Installation, Film, Design und Fotografie endlich wieder ihr großes Publikum – wie überall unter strenger Beachtung der aktuellen Auflagen.
Das von Winking Froh Architekten entworfene neue Atelierhaus dient mit 3.800 Quadratmetern der Kunstproduktion und -präsentation. Mit ihm bekommen die angehenden Künstlerinnen und Künstler endlich ihren gebührenden Raum.

Die drei oberen Etagen bleiben Master-Studierenden vorbehalten: Verteilt auf zwölf helle Atelierräume arbeiten sie hier bei indirektem Licht in den Bereichen Malerei, zeitbezogene Medien und Bildhauerei. Gäste konnten sie lediglich am Eröffnungswochenende besichtigen. Doch die Galerieräume im Erdgeschoss bleiben weiter das öffentliche Schaufenster junger Kunst.

Für das neue Atelierhaus investierte die Stadt stolze 10,3 Millionen Euro. Es setzt sich bewusst ab vom denkmalgeschützten HfbK-Hauptgebäude, das nach Entwürfen von Fritz Schumacher 1913 fertiggestellt wurde. Sein Herzstück war die von Schumacher entworfene Aula. Nachdem dieses Gesamtkunstwerk in den 1950er Jahren grau-weiß übermalt wurde, ist es seit dem hundertjährigen HfbK-Jubiläum 2013 im Originalzustand vollständig wiederhergestellt.

www.hfbk-hamburg.de

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