13. Mai 2022
St. Georg

Suppenküche bittet um Spenden

Krise steigert die Nachfrage

An der Kirche in St. Georg werden regelmäßig Lebensmittel verteilt. Der Bedarf steigt kontinuierlich an

ST. GEORG  Die Armut in Hamburg ist in manchen Familien groß und durch die Corona-Krise und den Krieg in der Ukraine noch angewachsen. Immer donnerstags verteilen Helfer der Suppengruppe in der St. Georgskirche deshalb Lebensmittel an Obdachlose, Bedürftige und seit dem Krieg in der Ukraine auch an viele Menschen, die von dort flüchten konnten.

Mit viel Engagement wird dabei versucht, jeden einzelnen Hilfesuchenden mit einer gefüllten Einkaufstasche zu versorgen und dabei ein wenig Mut zuzusprechen. Gebraucht werden dabei vor Allem haltbare Lebensmittel in Dosen, aber auch Nudeln, Reis oder andere Grundnahrungsmittel. Kinder freuen sich natürlich auch über ein paar Kekse oder Schokolade. Da sich durch die Krise die Zahl der Abnehmer von Lebensmitteln wöchentlich extrem gesteigert hat, parallel aber leider die Anzahl der Produkte, die über die Tafel und die Supermärkte gespendet werden, reduziert hat, freut sich die Suppengruppe über zusätzliche Lebensmittel und Drogerieartikel von Privatpersonen. Wer Gutes im Stadtteil St. Georg tun möchte, kann ab sofort immer donnerstags zwischen 11 Uhr und 18 Uhr in der Kirche etwas abgeben und sich gleichzeitig ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit vieler fleißiger Hände in der Nachbarschaft machen. Um auch gewisse Vorräte anlegen zu können, um dem kommenden Bedarf gerecht zu werden, freut sich die Suppengruppe St. Georg alternativ natürlich ebenfalls über Geldspenden.

Auch interessant