31. Juli 2021
St. Georg

Abende im Zeichen der weiblichen Kunst

Höhepunkte des Hamburger Kultursommers

Das Künstlerinnennetzwerk Gedok stellt Musikerinnen in der Koppel 66 vor Foto: Ele Runge

ST. GEORG Hamburger Kultursommer, das heißt vier Wochen kostenlose Live-veranstaltungen in allen Teilen der Stadt, gefördert durch die Kulturbehörde.

Fast alle Hamburger Kulturinstitutionen machen mit, darunter die Koppel 66, das Haus für Kunst und Handwerk in St. Georg. Musikerinnen des Künstlerinnennetzwerks Gedok­ präsentieren innerhalb von zwei Wochen sechs Konzerte unter dem Titel „Summer Nights“.
Start ist am Sonntag, 1. August, mit Klassik und „musikalischen Metamorphosen“. Marija Jankova Noller und Krisztina Marouf am Klavier präsentieren Werke von Liszt, Chopin und Vassil Kasantschiev.

Am Montag, 9. August, geht es weiter mit einer spannenden Kombination: Unkonventionelle Musik trifft auf ein modernes Märchen. Daria-Karmina Iossifova am Klavier und Astrid Vehlstedt (Lesung) machen ihr Publikum mit der Erzählung „Die Geschichte von dem Kameltreiber Abu Djamal und seinen Schafen“ bekannt.

Klassik, Electronic und Lesungen

Insgesamt konzentrieren sich die Musikerinnen während ihrer Sommernächte auf Frauen in der Musik mit neuen und älteren Kompositionen: Rebecca Clarke, Ewelina Nowicka, Lina Tonia, Germaine Tailleferre, Alyssa Aska, Alma Mahler und Libby Larsen. Dazu bieten sie ein abwechslungsreiches Programm aus farbenfrohen „Sommernacht“ -Themen mit klassischer Musik, improvisierter Musik, Spielzeuginstrumenten, Electronic und Lesungen.
In der geräumigen und luftigen Koppel 66 darf die Musik auch drinnen stattfinden, die Einhaltung der Abstandsregeln ist kein Problem. Dennoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 1.–15. August Konzerte jeweils 17 und 19 Uhr Kunstforum der GEDOK, Lange Reihe 75, Infos unter www.gedok-hamburg.de Anmeldung unter kunstforum@gedok-hamburg.de, Eintritt frei Spenden erwünscht

 

Auch interessant