10. September 2022
Wandsbek

Richtfest für 160 Millionen-Neubau

Bundeswehrkrankenhaus wird noch moderner

Rund 300 Gäste waren zum Richtfest eingeladen Foto: rg

WANDSBEK An das Geräusch der startenden oder landenden Rettungshubschrauber dürften sich die Mitarbeiter/-innen des Bundeswehrkrankenhauses mittlerweile gewöhnt haben, ebenso an Baulärm. Denn schon seit 2013 wird die Klinik modernisiert, unter anderem entstand ein neues Bettenhaus.

25 Baumaßnahmen wurden fast gleichzeitig im laufenden Betrieb umgesetzt. Im Juni 2024 soll das neue Multifunktionsgebäude fertig sein. Es ist rund 180 Meter lang und gut 40 Meter breit. Es entstehen mehr als 1.000 Räume mit einer Fläche von knapp 34.000 Quadratmetern. Kostenpunkt: 160 Millionen Euro.

Dort arbeiten künftig alle Fachdisziplinen des Bundeswehrkrankenhauses zentral in einem Gebäude zusammen. Aus Kiel wird das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine an den Standort Hamburg verlagert.

Das Bundeswehrkrankenhaus und das Schifffahrtmedizinische Institut sind nicht nur für die medizinische Versorgung von Zivilisten und Soldaten zuständig, sie sind auch in Forschung und Lehre tätig. Hamburg und die Bundeswehr hätten schon immer gut zusammengearbeitet, auch dieses Projekt sei beispielhaft, sagte Thomas Hitschler, Parlamentarischer Staatssekretär des Verteidigungsministeriums beim Richtfest des Neubaus in Wandsbek.

Die Medizin entwickle sich ständig weiter, die Investition des Bundes in den Standort sei deshalb wichtig, betonte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher: „Das Bundeswehrkrankenhaus leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Hamburg. Seit über 50 Jahren ist es für zivile Patienten geöffnet. Es übernimmt wichtige Aufgaben in der Notfallmedizin und Unfallrettung in unserer Stadt.“ Das BWK genieße einen exzellenten Ruf, so Tschentscher weiter, er wünsche viel Freude für die nächsten 100 Jahre. Generalstabsarzt Stephan Schoeps, stellvertretender Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ergänzte: „Wir werden hier modernste Verfahren von Diagnostik und Therapie bekommen.“

Bürgermeister Peter Tschent-scher beim Richtfest in Wandsbek Foto: rg

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