11. September 2021
Wandsbek

Radtour mit Grünen durch Wandsbek

Wandsbeker Chaussee zurück auf vier Spuren

Auf einer Radtour mit den Grünen war auch die Verringerung der Wandsbeker Chaussee auf vier Spuren ein Thema Fotos: Grell

WANDSBEK Der Asphalt an der Wandsbeker Chaussee weist tiefe Fahrrinnen auf, denn hier rasen im Sekundentakt auf sechs Spuren Pkws, Kleintransporter und ganze Lastzüge auf einer der Magistralen des Quartiers in Richtung Zentrum – oder sie suchen den Weg raus aus der
Innenstadt in den Hamburger Speckgürtel.

Wer mitten am Tag an der Wandsbeker Chaussee steht, kann sich kaum mit seinem Gegenüber unterhalten, denn der Lärm der vorbeirauschenden Autos ist so intensiv, dass ein Gespräch praktisch unmöglich ist. Das nervt viele Anwohner schon seit Jahren, die vor allem nachts, wenn „die Raser kommen“ nicht schlafen können. Bereits seit Jahren steht deshalb eine Verringerung der Breite dieser Straße zwischen Wartenau und dem Hammer Steindamm auf nur vier Spuren zur Diskussion.

Der wegfallende Streifen soll dann zum Radweg werden, meinen auch die Grünen aus dem Quartier, die jetzt zusammen mit Direktkandidat Daniel Grimm und Verkehrssenator Anjes Tjarks zu einer informativen Radtour eingeladen hatten. „Optimal wäre dann ein geschützter Radfahrstreifen, der baulich von der Chaussee abgetrennt ist“, betont Grimm.

Die Hoffnung der Anwohner an der Wandsbeker Chaussee liegt nun bei einer neuen Chance für diese Straße, die Nord- und Süd-Eilbek in zwei Stadtteile auseinanderbricht und der Chaussee den Charakter einer Flaniermeile schon lange genommen hat.

Weitere Stationen auf der Radtour waren der Hasselbrook-Bahnhof mit Fragestellungen rund um den S-4-Ausbau und der Wandsbeker Marktplatz, dem wieder zu mehr Leben und Aufenthaltsqualität verholfen werden soll. „Eine wirklich informative Tour“, so die Mitradelnden.

Auf sechs Spuren fahren hier Autos Tag und Nacht durch den Stadtteil und spalten Eilbek in Nord und Süd Foto: Grell

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