19. November 2022
Wandsbek

Hunde im Jacobipark nicht willkommen

Ärger über Auslauf-Standort. Verlegung möglich

Park

Die Hundeauslauffläche im Jacobipark an der Friedenstraße sorgt für Ärger Foto: sim

WANDSBEK Die Mitglieder des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek der Bezirksversammlung haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung gleich mit zwei Anträgen zu Hundeauslaufflächen beschäftigt. So wurde nochmals die Eingabe über Ärgernisse wegen der Hundeauslaufzone im Jacobipark aufgerufen.

Der Regionalausschuss hat lange mit einem Beschluss dazu gewartet. Bei Ortsbesichtigungen in diesem Sommer konnten die Mitglieder keine Auffälligkeiten oder Störungen feststellen, begründet Ingo Freund (SPD). Aber Anwohner sprechen von wiederholten Ruhestörungen durch Hundegebell. Über Jahre hinweg gibt es immer mal wieder Beschwerden über die Hundeauslauffläche im Jacobipark, die an der östlichen Seite parallel zur Friedenstraße liegt.

Nunmehr haben SPD und die Grünen einen Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde. Die Verwaltung beziehungsweise die zuständige Fachbehörde soll prüfen, ob und mit welchem Kostenaufwand die Hundeauslauffläche innerhalb des Parks verlagert werden kann. Dabei wurde vorrangig die Fläche parallel zur Hasselbrookstraße an der südöstlichen Ecke des Parks vorgeschlagen. Bei einer Verlagerung müsste der alte Hundeplatz renaturiert werden.

In einem zweiten Antrag, initiiert von der CDU-Fraktion und ebenfalls beschlossen, geht es generell um Hundeauslaufflächen im Kerngebiet Wandsbek. In der Corona-Pandemie sei die Zahl der Hundehalter enorm gestiegen, sagte Natalie Hochheim (CDU) und nennt auch gleich Zahlen aus einer Drucksache der Hamburger Bürgerschaft: Im Dezember 2018 waren es in Hamburg insgesamt 50.563 Hundehalter, im Juni 2022 dagegen schon 61.349. Entsprechend stiegen die Einnahmen aus der Hundesteuer, aber auch der Bedarf an Hundeauslaufzonen, betonte Hochheim.

Nach dem Beschluss soll die Verwaltung über die aktuellen Bedarfe und deren Abdeckung durch die bestehenden Hundeauslaufzonen im Kerngebiet in einer der nächsten Sitzungen des Regionalausschusses berichten.

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