20. November 2021
Wandsbek

Hoch hinaus geht es in Wandsbek

Wohnungsbau Positive Bilanz für 2020

Foto: GettyImages

WANDSBEK Im Jahr 2020 wurden in den Stadtteilen Eilbek, Wandsbek, Marienthal, Jenfeld und Tonndorf 1363 Wohnungen neu fertiggestellt. 134 davon haben eine Mietpreis- und Belegungsbindung von 15 bis 40 Jahren. Der Gesamtbestand beträgt damit 61.657 Wohnungen.

Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Cem Berk und Uwe Lohmann für ihren Wahlkreis. „Im angespannten Wohnungsmarkt arbeiten wir stets daran, dass Wohnen für die Wandsbekerinnen und Wandsbeker bezahlbar bleibt, auch über eine Legislaturperiode hinaus“, so Cem Berk. Städtischer und geförderter Wohnungsbau sorge dafür, dass sich dieser an dem Bedarf der Menschen und nicht an dem der Investoren orientiere.

Laut Senat gibt es im Wahlkreis Wandsbek derzeit 9000 SAGA-Wohnungen, davon mehr als die Hälfte in Jenfeld. Insgesamt 1700 gehören zum geförderten Wohnungsbau. Die Förderung von Mietwohnungen werde auch in Anbetracht steigender Kaufpreise für Wohnungen und Grundstücke immer wichtiger, so Berk und Lohmann. So habe sich der Kaufpreis von Bauplätzen für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittlerer Lage und der Preis von Eigentumswohnungen in Hamburg in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Eine Mietpreis- und Belegungsbindung besteht demnach für 4318 Bestands- und Neubauwohnungen.

„Damit schaffen wir eine langfristige Sicherheit für bezahlbares Wohnen in unserem lebenswerten Wahlkreis“, freut sich auch Uwe Lohmann,. Eins der größten Projekte im Kerngebiet wird derzeit in Wandsbek umgesetzt. Am Holstenhofweg, zwischen Kramerkoppel und Ahrensburger Straße, entstehen 130 Wohneinheiten. Davon ist ein Drittel staatlich gefördert. Der Baukörper soll gestaffelt bis zu sieben Stockwerke hoch sein und die Baulücke an der Kreuzung schließen. „Wir müssen in die Höhe bauen, die Flächen in Hamburg sind endlich“, so Cem Berk und Uwe Lohmann.

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