28. August 2021
Wandsbek

Geld für den Sport

Vereine profitieren von Millioneninvestitionen

Juliane Timmermann, Aydan Özoğuz und Cem Berk (r., alle SPD) auf dem neuen Kunstrasen des TSV Wandsetal Foto: Glitz

WANDSBEK Egal, ob Schul-, Vereins- oder Breitensport: Hamburg investiert auch in der Krise große Beträge in die sportliche Infrastruktur. Das erfuhr die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, durch eine Kleine Anfrage vom Senat.

Demnach wurden seit Anfang 2019 genau 127 öffentliche Sportanlagen für 265 Millionen Euro fertiggestellt oder sind gerade im Bau. Darüber hinaus sind weitere 218 Projekte für knapp 425 Millionen Euro geplant. „Alle Beteiligten ziehen hier an einem Strang, denn klar ist: Moderne staatliche Sportanlagen sind ein essentieller Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge für alle“, so Juliane Timmermann.

Viele Sportanlagen wurden auch mit Bundesgeldern finanziert, betonte die Wandsbeker SPD-Bundestagsabgeordnete Aydan Özoğuz: „Dies war nur durch eine enge Zusammenarbeit der Bezirks-, Landes- und Bundesebene möglich. Die Entwicklungen im Bereich der Hamburger Sportstätten sind ausgezeichnet und bieten optimale Rahmenbedingungen für die vielen ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen und Verbänden.“ Davon profitieren auch die Sportlerinnen und Sportler in Wandsbek.

„Seit 2019 wurden vier Sportplätze und 21 Sporthallen mit einem Volumen von 32,7 Millionen Euro fertiggestellt oder befinden sich noch im Bau“, erklärte Cem Berk, Wandsbeker SPD-Bürgerschaftsabgeordneter und Sportpolitiker: „Hinzukommen sieben weitere Sportplätze und 41 Sporthallen mit einem Umfang von 86,3 Millionen Euro.“ Damit befinde sich der Bezirk Wandsbek bei der Sportstättenentwicklung an der Spitze in Hamburg. „Dies ist ein großartiges Zeichen für die Sportlerinnen und Sportler sowie die Wandsbeker Sportvereine“, so Berk. Auf der Liste befinden sich vor allem Schulsporthallen. Doch die kommen am Nachmittag auch den Vereinen zugute.

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