5. November 2022
Wandsbek

Bodenmarkierung soll Parken verhindern

Von-Hein-Straße Schilder reichen nicht aus

Probleme mit Falschparkern gibt es nicht nur in der Kurve, sondern auch am Ende der Einbahnstraße Foto:sim

WANDSBEK Verkehrsschilder reichen in der Von-Hein-Straße offensichtlich nicht aus. Anwohner ärgern sich über Falschparker, die Wege versperren. Die Politik möchte das ändern.

In der Von-Hein-Straße gibt es eine „erhebliche Zahl an Falschparkern“. Das meint der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek der Bezirksversammlung und verabschiedete einen von SPD und Grünen initiierten Antrag. Dabei soll die zuständige Fachbehörde prüfen, ob im Kurvenbereich sowie auch an anderen Stellen eine Parkverbot-Bodenmarkierung aufgebracht werden kann.

Es könnten auch andere Maßnahmen als die Markierung einer Sperrfläche ergriffen werden, um Kraftfahrer aufmerksam zu machen, dass in der Von-Hein-Straße ein Parkverbot gilt mit Ausnahme der vorgesehenen Parkplätze. Die befinden sich hinter dem Musikbunker rechts neben der Fahrbahn.

Falschparker in dieser Straße würden nicht nur Menschen im Rollstuhl oder mit einem Kinderwagen behindern, sie stellen zudem ein großes Gefahrenpotenzial dar, falls ein Rettungswagen oder die Feuerwehr durchfahren müssen, heißt es im Sachverhalt zum Antrag.
Die zuständige Fachbehörde sollte sich die Einbahnstraße zwischen Königsreihe und Wandsbeker Königstraße anschauen, sagt Julia Funk (SPD). Die Experten müssten dann entscheiden, entsprechende Maßnahmen zeitnah umsetzen.

Bürger hatten Politiker im September beim Konzert für Toleranz auf dem Wandsbeker Markt wegen Falschparken in ihrer Straße angesprochen. Es gebe Handlungsbedarf, die vielen Verkehrszeichen zum Park- und Halteverbot in der Von-Hein-Straße reichen offensichtlich nicht aus, sagt Julia Funk nach einem Vor-Ort-Termin.

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