15. Juni 2021
Wandsbek

Ausschuss stimmt für geschützte Fahrradspur

Protected Bike Line in der Wandsbeker Chaussee

Im April eröffneten Verkehrssenator Anjes Tjarks und die Harburger Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen die erste „Protected Bike Lane“ auf der Hannoverschen Straße Foto: BVM

WANDSBEK Der Ausschuss für Mobilität hat in seiner letzten Sitzung dem rot-grünen Antrag zugestimmt, eine sogenannte Protected Bike Line in der Wandsbeker Chaussee zwischen Hammer Straße und Wartenau zu schaffen. Viele vor allem ältere Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich gerade auf Hauptstraßen auf den „aufgemalten“ Radspuren unsicher. Die aus den USA stammenden Protected Bike Lanes sind dagegen klar baulich vom Autoverkehr und dem Gehweg abgegrenzt. Genutzt werden Trenn-Elemente wie Bordsteine, Poller oder Blumenkübel. So sollen mehr Menschen zum sicheren Umstieg auf das Rad ermuntert werden.

Die neue, geschützte Radspur soll aber nur ein Teil der Umgestaltung der Wandsbeker Chaussee sein. Geplant sind weniger Pkw-Fahrspuren, breite Fußwege und viele neue Bäume. Weniger Lärm und mehr Lebensqualität versprechen sich SPD und Grüne davon. „Auch der Einzelhandel, das Gastgewerbe und viele kleine Gewerbebetriebe profitieren langfristig von der baulichen Umgestaltung“, sagte Jan Otto Witt, Mobilitätsexperte der Grünen. „Der Stadtteil wächst wieder zusammen und die Wandsbeker Chaussee wird attraktiver für Gewerbeansiedlungen“, ergänzte Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der SPD.

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