6. Mai 2021
Wandsbek

Unklare Verkehrsführung

Rüterstraße birgt Konkfliktpotenzial

Das Pro­blem an der Rüterstraße ist nicht zu übersehen. Der Gehweg führt abrupt auf einen schmalen Trampelpfad, dann auf den Radweg Foto: sim

WANDSBEK Die Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer ist auf der nördlichen Seite der Rüterstraße zwischen Wendemuthstraße und Kattunbleiche nach Ansicht der Verkehrsbehörde „in der Tat verbesserungswürdig“. Sie wird den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) beauftragen zu prüfen, welche Möglichkeiten die Fuß- und Radverkehrssituation im Bereich der Bushaltestelle spürbar verbessern können. Diese sollen dann umgesetzt werden.

Eine Eingabe sowie ein Antrag des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek der Bezirksversammlung hatten den Stein ins Rollen gebracht. Darin wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie durch einen Ausbau des Weges den Gegebenheiten vor Ort Rechnung getragen werden kann. Auf dem Gehweg in der Rüterstraße zwischen Wendemuthstraße und Kattunbleiche besteht eine Verkehrsgefährdung. Fußgänger und Radfahrer kommen sich ins Gehege, weil Fußgänger auch den Radweg nutzen.

Von der Wendemuthstraße führt der Fußweg zunächst in einer Breite von etwa zwei Metern rechts vom Radweg Richtung Innenstadt, dann abrupt auf einen schmalen Trampelpfad. Entweder man kreuze dort den Radweg Richtung Bushaltestelle oder man nutze den Trampelpfad, um auf dem Radweg zu landen, heißt es in der Eingabe.

Dies sei die erste Konfliktsituation zwischen Fußgängern und Radfahrern.
Nutzen Fußgänger vor dem Trampelpfad den Bereich der Bushaltestelle, um ihren Weg fortzusetzen, müssen sie nach dem Haltestellenunterstand wieder den Radweg queren, schildert der Petent die zweite Konfliktsituation. Er wundert sich, „wie eine solch ungeeignete Planung zustande kam. Der Radweg sei durch den Haltestellenunterstand schlecht einzusehen.

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