28. Oktober 2020
Ausgabe Wandsbek

„Missstände“ in der Schellingstraße

Schlaglöcher aus denen Unkraut wächst

Fahrzeuge werden wie hier an der Ecke Schellingstraße/Börnestraße oftmals in Kreuzungs-, Kurven- und Einmündungsbereichen geparkt Foto: Menzel

EILBEK Unebenheiten, Schlaglöcher und Risse prägen die Fahrbahn in der Schellingstraße. Besonders zwischen Eilbeker Weg und Maxstraße ist der Zustand der Asphaltdecke miserabel. Aus manchen Löchern wächst Unkraut. Das sind aber nicht die einzigen Mängel dort: Fahrzeuge parken oftmals in Kreuzungs-, Kurven- und Einmündungsbereichen, sodass die Verkehrssituation unübersichtlich ist. Zudem sind einige Verkehrszeichen sehr alt, beschädigt beziehungsweise mit Aufklebern versehen.

All diese „Missstände“ werden in der Eingabe eines Bürgers an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek genannt. Es bestehe entlang „dieser viel genutzten Straße“ des Stadtteiles Eilbek Handlungsbedarf, meint der Bürger. So wünscht er sich zum Beispiel an Einmündungsbereichen Hochbeete oder Poller, die das Parken verhindern. Zudem würden Fahrbahnmarkierungen fehlen, die sichtbar machen, dass an entsprechenden Stellen geparkt werden darf.

Der Anwohner aus der Schellingstraße kritisiert zudem die Asphaltdecke, die mit ihren Schlaglöchern und Rissen besonders für Radfahrer gefährlich ist. An einigen Stellen seien die Bordsteine nicht abgesenkt, die Überquerung der Straße durch Fußgänger müsse über Kopfsteinpflaster erfolgen.

Das sei für ältere Menschen mit Rollator eine „große Behinderung“. Die Verkehrszeichen sollten begutachtet werden. Es wäre zu püfen, ob die Schellingstraße zu einer Fahrrad- oder Einbahnstraße umfunktioniert werden kann, was auch die Lärmbelästigung senken würde, heißt es in der Eingabe weiter. Verstöße gegen verkehrswidriges Parken sollten auch in Nebenstraßen kontrolliert werden.
Mit der Eingabe hat sich kürzlich der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek beschäftigt. Mitglieder wollen sich bei einem Vor-Ort-Termin die Situation in der Schellingstraße anschauen und zugleich bei der Verwaltung nachfragen, ob bereits eine Grundinstandsetzung geplant ist. Danach könnte der Ausschuss bei Bedarf einen entsprechenden Antrag stellen.
Wie die Pressestelle des Bezirksamtes Wandsbek auf Anfrage des Wochenblatts mitteilte, ist in der Schellingstraße keine Grundinstandsetzung geplant. Es sei weder eine Planung im aktuellen Arbeitsprogramm 2020/2021 noch im Maßnahmenspeicher vorgesehen.

Verkehrszeichen sind zum Teil beschädigt, erfüllen nicht mehr ihre Funktion,
Foto: Menzel
Bordsteine sind nicht abgesenkt, die Überquerung der Straße muss über Kopfsteinpflaster erfolgen. Für
ältere Menschen mit
Rollator nicht einfach
Foto:Menzel

Auch interessant