27. März 2021
Ausgabe Wandsbek

Mehr Parkflächen erhalten

Hammer Straße vor der Umgestaltung

Die Umgestaltung der Hammer Straße zwischen Grenzknick und Jüthornstraße soll im Herbst 2021 beginnen Foto: sim

WANDSBEK Nach Ansicht der Anwohner-Initiative in der Hammer Straße zwischen Grenzknick und Jüthornstraße reicht die geplante Anzahl an Parkplätzen nicht aus. Abgeordnete mischen sich ein. Die Zeit drängt.
Der Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft der Bezirksversammlung hat die Diskussion zur Neugestaltung der Hammer Straße zwischen Grenzknick und Jüthornstraße auf seiner jüngsten Sitzung erneut vertagt.

Es würden immer noch Informationen zur Parkplatzproblematik fehlen, um einen Beschluss fassen zu können, so die Begründung. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird gebeten, den Ist-Bestand der Parkplätze zu nennen. Er sei „nirgendwo erhoben“ worden.
Nach der Neugestaltung zur Förderung des Radverkehrs soll es insgesamt noch 24 Parkstände geben. Auf der Seite zu den Kleingärten entstehen laut Schlussverschickung der Planung neun und auf der Seite der Wohnhäuser acht.

In der benachbarten Straße Grenzknick werden sieben neue Parkplätze hergestellt. In der 1. Verschickung hatte der Landesbetrieb insgesamt nur zwölf Parkstände geplant.
Die Erhöhung der Parkplätze ist auch ein Ergebnis von Einwänden der Anwohner-Initiative. Die Bürger aus der Hammer Straße begrüßen die aufgestockte Anzahl. Sie sei aber „immer noch nicht ausreichend“, meint Sprecher Michael Haufe.

Es bestehe ein Bedarf von 35 bis 40 Parkflächen. Im Frühjahr und Sommer falle er durch die Kleingärtner noch höher aus. Die Polizei hatte in der Abwägungsphase 2019 einen Bedarf von 59 Stellplätzen festgestellt.
Die Zeit drängt, denn die Umgestaltung soll wohl bereits im Herbst 2021 beginnen. Haufe kann das „zögerliche Verhalten“ des LSBG nicht nachvollziehen.
Wegen der sehr beengten Platzverhältnisse seien einige geplante Parkplätze in der Hammer Straße schon nicht „richtlinienkonform“, so dass es unmöglich ist, noch mehr Parkstände planerisch umzusetzen, erklärte der LSBG auf Anfrage des Wochenblatt. Es gehe wie in anderen Straßen praktiziert um Kompromisslösungen.

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