1. Oktober 2021
Marienthal

Bald wird es am Osterkamp leiser

Lärmschutzwand am Sportplatz wird gebaut

Die Lärmschutzwand soll zwischen der nordöstlichen Ecke und dem Umkleidegebäude aufgestellt werden
Foto: Menzel

MARIENTHAL Die Familie Straube wohnt seit etwa 50 Jahren in einem Mehrfamilienhaus an der Rodigallee. Von der Rückseite des Anfang der 1970er-Jahre gebauten Hauses ist der Sportplatz am Osterkamp durch das viele Grün nicht zu sehen, aber zu hören. Der tägliche Lärm nerve, und dann auch noch am Samstag und Sonntag, es gebe kaum Ruhezeiten, schildert Hayée Straube.
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Auf dem Sportplatz des Bezirksamtes trainiert und spielt seit einigen Jahren der Nachwuchs des Wandsbeker Turn- und Sportvereins Concordia. Früher war an dieser Stelle ein kleiner Bolzplatz. Die Familie erwägt eine Klage. Es gehe um einen Kompromiss, eine Lärmschutzwand an der nördlichen Seite des Sportplatzes hin zu den Häusern würde den Lärm reduzieren, sagte Ehemann Heinz Straube.
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Bereits vor etwa drei Jahren hatte die Familie Brehmer aus dem Zikadenweg wegen Lärm geklagt. Es gab den Versuch sich gütlich zu einigen. So teilte das Bezirksamt Wandsbek in einem Schreiben vom 2. September 2019 mit, dass die Behörde zur Errichtung einer Lärmschutzwand bereit ist. Die Höhe der Wand soll mit vier Metern in etwa der Höhe des Umkleidegebäudes entsprechen. Seitdem sei aber nichts passiert, erklärte Hinrich Brehmer. Er kritisiert die „Untätigkeit der Behörde“. Die Lärmschutzwand soll seinen Angaben zufolge zwischen der nordöstlichen Ecke des Sportpatzes und dem Umkleidegebäude aufgestellt werden.
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Die Bauarbeiten zur Errichtung einer Wand werden etwa Mitte November 2021 beginnen, wie das Bezirks-amt Wandsbek auf Anfrage des Wochenblattes mitteilte. Fragen zu Ruhezeiten und einer erlaubten Höchstlautstärke wurden angesichts von zwei anhängenden Klagen gegen die Nutzung des Sportplatzes zu bestimmten Zeiten vor dem Amts- und Verwaltungsgericht nicht beantwortet. Grundsätzlich könne mitgeteilt werden, dass die angefragten Regelungen jeweils individuell nach verschiedenen Kriterien wie Ausweisung im Bebauungsplan festgelegt werden. Die Familie Straube fordert nunmehr eine Verlängerung der Lärmschutzwand an der nördlichen Seite des Sportplatzes.

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