12. Juli 2021
Ausgabe Wandsbek

Jetzt gibt’s Geld für moderne Schulen

Senat investiert Millionen im Kerngebiet

Cem Berk, Juliane Timmermann und Uwe Lohmann (r.) an der Schule Richardstraße Foto: SPD Wandsbek

WANDSBEK Der Senat setzt angesichts steigender Schülerzahlen weiter auf den Ausbau der Schulen. Allein in die allgemeinbildenden Schulen im Wandsbeker Kerngebiet wurden in den Jahren 2013 bis 2020 rund 159 Millionen Euro für Neubauten, Sanierung und Instandhaltung investiert.

Das erfuhren die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Juliane Timmermann, Cem Berk und Uwe Lohmann durch eine Kleine Anfrage vom Senat. Für dieses und das kommende Jahr sind demnach weitere 52 Millionen Euro für den Schulbau in den Stadtteilen Tonndorf, Jenfeld, Marienthal, Eilbek und Wandsbek vorgesehen.
So wird unter anderem an der Gyula-Trebitsch-Schule in Tonndorf für rund 13 Millionen ein Neubau für Klassenräume errichtet, die Sporthalle wird saniert.

In der Schule An der Gartenstadt in Wandsbek werden ebenfalls 13 Millionen Euro für die denkmalgerechte Sanierung und den Zubau einer Sporthalle investiert. Für die Zeit nach 2022 gibt es weitere Pläne. So werden in Wandsbek das Matthias-Claudius- und das Charlotte-Paulsen-Gymnasien künftig sechszügig und bekommen dafür Neubauten für jeweils 15 Millionen Euro. „Der Kinderanteil im Wandsbeker Kerngebiet steigt stetig, und die zuständige Behörde reagiert entsprechend“, freut sich Juliane Timmermann.

„Mit den Baumaßnahmen soll zugleich ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Hamburger Klimaziele geleistet werden“, ergänzt Cem Berk. So soll auf den Dächern aller Neubauten Fotovoltaik-anlagen errichtet werden. In Jenfeld verfügt die Schule Oppelner Straße bereits über eine solche Anlage. Weitere sind geplant an der Gyula-Trebitsch-Schule, der Max-Schmeling-Stadtteilschule, der Schule Bandwirkerstraße und der Schule am Eichtalpark. Die Schulen sollen künftig noch enger mit den Kitas zusammenarbeiten. Geplant sind deshalb neue oder erweiterte Kitas an 50 Schul­standorten. „Mit dem Ausbau optimieren wir das Bildungs-und Betreuungsangebot für unsere Jüngsten“, sagt Uwe Lohmann.

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