7. Oktober 2020
Ausgabe Wandsbek

Beim SC Eilbek wächst die Hoffnung

Vereinshaus Finanzierungsmodell auf dem Weg

Christian Aschik (SC Eilbek), Cem Berk (SPD), Marion und Peter Wolter (SC Eilbek) sowie Juliane Timmermann (r., SPD) Foto: rg

EILBEK „Der Sport ist ein wichtiges Bindeglied unserer Gesellschaft, wir müssen jetzt investieren“, betonte Michael Ludwig (SPD) in der aktuellen Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek. Zwei große Projekte im Bezirk sollen gefördert werden: Neben einem Neubau für den Walddörfer SV in Volksdorf ein neues Vereinsheim für den SC Eilbek.

Der Bestandsbau in der Fichtestraße besteht aus ehemaligen Schulcontainern und ist klein und marode. Der Neubau soll nicht nur dringend benötigte zusätzliche Umkleiden bieten, sondern auch Platz für Sportangebote und die Geschäftsstelle, es soll zugleich eine Art Stadtteilzen-trum werden.
Für beide Projekte soll das 600 Millionen schwere Infrastrukturpaket der Bundesregierung für den Sport genutzt werden. Dafür müssten Skizzen beider Projekte bereits bis Ende des Monats eingereicht werden. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, übernähme der Bund 45 Prozent der Baukosten. Den Rest soll laut des einstimmigen Beschlusses die Stadt Hamburg übernehmen, beide Vereine beteiligen sich je nach ihren finanziellen Möglichkeiten.

„Wir haben bereits für den Sport in Farmsen gute Erfahrungen mit Fördermitteln des Bundes gemacht. Nun muss es schnell gehen“, sagt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Cem Berk.
„Wir haben erste Angebote von Architekten angefragt. Später werden wir unsere Mitgliedern informieren“, sagt Christian Aschik, Vorsitzender des SC Eilbek. Es gebe positive Signale von der Finanzbehörde, auch der Hamburger Sportbund will den Verein mit seinen 800 Mitgliedern unterstützen.
„Der Verein kann und will wachsen. Die Akzeptanz im Stadtteil ist groß“, sagt Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Mit dem neuen rund drei Millionen Euro teuren Vereinsheim entstehe auch ein Ort der Begegnung. Der SC Eilbek hat übrigens trotz Corona neue Mitglieder gewonnen.

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