15. Januar 2022
Ausgabe Rahlstedt

Sozialbehörde will Leerstand vermeiden

Eine Unterkunft wurde reaktiviert

Die wiedereröffnete Unterkunft in der Stapelfelder Straße Foto: Glitz

RAHLSTEDT Die leer stehende Unterkunft in der Stapelfelder Straße ist wieder belegt. Zunächst sind dort 30 Menschen eingezogen, wie die Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies von der Sozialbehörde erfuhr. Insgesamt können in dem ehemaligen Schulgebäude 45 Menschen wohnen.

Die Behörde hatte bereits angekündigt, dort geflüchtete beziehungsweise wohnungslose Großfamilien oder alleinstehende Frauen mit kleineren Kindern unterzubringen. Die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen Küchen und sanitäre Anlagen gemeinsam und versorgen sich selbst.

Ein Büro für die Verwaltung sowie ein Gruppenraum befinden sich im Erdgeschoss. Der ehemalige Schulhof soll als Reservefläche für Containergebäude mit bis zu 28 Plätzen vorgehalten werden. Die Unterkunft in der Stapelfelder Straße wurde bereits seit Mitte 2016 genutzt und stand zuletzt leer.

Kosten sparen

Die Behörde will mit der Wiederbelegung Kosten sparen. Unklar ist noch, ob auch die ehemalige Wohnunterkunft in der Stargarder Straße erneut genutzt wird. Zuletzt wohnten in den drei Gebäuden Auszubildene mit Flüchtlingshintergrund, der Vertrag lief jedoch zum Jahresende aus.

Der Standort war zuvor eine Erstversorgungseinrichtung für männliche unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Die Unterkunft in der Stargarder Straße soll laut Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek erneut für diesen Personenkreis vorgehalten werden. Die Einrichtung bietet Platz für rund 30 Bewohner.

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