4. Juni 2021
Rahlstedt

Wo ist es in Rahlstedt zu dunkel?

Standorte für Wegeleuchten im Stadtteil gesucht

Wo fehlen in Rahlstedt noch Wegeleuchten wie hier am Meiendorfer Weg? Foto: rg

RAHLSTEDT Die Beleuchtung von Wegen in Wohngebieten und Grünanlagen ist hamburgweit ein Dauerthema. Dabei geht es auch um das subjektive Sicherheitsgefühl. Die Stadt Hamburg stellt nun für die bessere Beleuchtung verkehrswichtiger Verbindungswege jährlich rund eine halbe Million Euro bereit.

Eine neu aufgestellte Wegeleuchte kostet 4000 bis 5000 Euro. Auf den Bezirk Wandsbek entfallen 22,8 Prozent der Mittel, so der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Das seien 114.000 Euro, genug für 22 bis 28 weitere Leuchten pro Jahr. Die öffentliche Beleuchtung in Hamburg ist im Wesentlichen in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.
„Fußgänger und Radfahrer spielten dabei, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Heute haben sich die Mobilitätsbedürfnisse geändert“, sagt Buschhüter. Sicherheit und Komfort für Fußgänger, Radfahrer und Fahrgäste auf dem Weg zur nächsten Haltestelle spielten für den Erfolg der Mobilitätswende eine große Rolle, so der SPD-Verkehrsexperte. Deshalb die Beleuchtungsoffensive. Wo ist es in Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde noch zu dunkel?

Das will Buschhüter jetzt von den Bürgerinnen und Bürgern wissen. Hinweise bitte per E-Mail an buero@buschhueter.de. Die Vorschläge werden dann an den Regionalausschuss Rahlstedt beziehungsweise die Bezirksversammlung Wandsbek weitergeleitet. Unzureichende Beleuchtung ist bei uns im Regionalausschuss immer wieder ein Thema. Daher freuen wir uns, dass die Stadt hierfür in den nächsten Jahren deutlich mehr Mittel bereitstellt“, sagt der Rahlstedter SPD-Bezirksabgeordnete Frank Rieken. Er sei gespannt auf die Vorschläge. Infrage kommen nur Wege im Eigentum der Stadt, keine Privatwege. Und: Parks werden nur dann beleuchtet, wenn sie eine Abkürzung für Fußgänger und Radfahrer bieten. (rg)

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