3. September 2022
Rahlstedt

Was passiert mit dem Gartencenter?

Umzug scheiterte bislang. Ausschuss will helfen

Kathrin Guhl, Jörg Meyer und Morlin Schmerfeld (r.) Foto: rg

RAHLSTEDT „Es ist schön, wieder zu Hause zu sein“, begrüßt der Vorsitzende Jörg Meyer sind Mitglieder des Regionalausschusses im Dienstgebäude in der Rahlstedter Straße. Coronabedingt hat der Ausschuss zuletzt stets in der Aula des Gymnasiums Meiendorf getagt.

Neu ist nicht nur ein Messgerät für den Kohlendioxid-Gehalt der Luft im Sitzungssaal, neu ist auch Morlin Schmerfeld. Die Juristin aus dem Wandsbeker Rechtsamt ist nun Regionalbeauftragte für Rahlstedt und die Walddörfer. Damit ist sie direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger und steht der Lokalpolitik als Vertreterin des Bezirksamtes im Regionalausschuss Rede und Antwort.

„Keine leichte Aufgabe, dafür sehr zeitintensiv“, gibt Meyer ihr mit auf den Weg. Morlin Schmerfeld übernimmt die Aufgabe von Kathrin Guhl, die nach sechs Jahren andere Aufgaben in der Verwaltung übernimmt. „Sie mussten hier viel miterleben, wir werden sie vermissen“, so der CDU-Politiker.

Inhaltlich befasste sich der Ausschuss einmal mehr mit dem noch immer eingezäunten Deepenhornteich, den neuen Reitwegen in der Feldmark und dem neuen Standort für Abfallcontainer in der Hermann-Balk-Straße. Die CDU hatte zusätzlich die Zukunft des Gartencenters in der Stapelfelder Straße auf die Tagesordnung gesetzt.

Laut Bebauungsplan soll der alte Standort am Victoriapark bebaut werden, ein Umzug in die Sieker Landstraße scheiterte jedoch. Allerdings hatte die Besitzerin laut CDU bereits rund 100.000 Euro für die Verlagerung investiert. Nun drohen Räumung und der Verlust von Arbeitsplätzen, warnte Jörn Weiske eindringlich: „Die Besitzerin hat wenig Hoffnung, die Räumung abzuwenden und ist mit den Nerven völlig am Ende“, so der Sprecher der CDU im Regionalausschuss Rahlstedt.

Nun sollen das Bezirksamt Wandsbek und der Wirtschaftsförderungsbeauftragte noch einmal prüfen, ober der Umzug des Gartencenters nicht doch möglich ist. So könnten Arbeitsplätze gerettet werden. Der Regionalausschuss stimmte ohne Gegenstimme dafür.

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