16. Juli 2022
Rahlstedt

Seit 100+1 Jahren wird hier gepaukt

Gymnasium Rahlstedt holt Jubiläumsfeier mit einem bunten Programm nach

Die Schülerinnen und Schüler sorgten für musikalische Einlagen Foto: wb

RAHLSTEDT Anfang Juli konnte das Gymnasium Rahlstedt endlich sein 100-jähriges Bestehen feiern, das Corona-
bedingt um ein Jahr verschoben werden musste. 1076 Schüler/-innen und 93 Kolleginnen und Kollegen waren bei dem Fest dabei und natürlich auch jede Menge Gäste aus der Politik und von den Behörde zum Festakt geladen.

Einen interessanten historischen Rückblick lieferte Matti Kubisch, der Geschichtsfachleiter der Schule und „es ist schon beeindruckend zu hören, wie sich unsere Schule in der ganzen Zeit immer wieder verändert hat“, meinten auch die Schüler. Bei der Schulgründung am 21. Mai 1921 als „Mittelschulzweckverband im Amtsbezirk Altrahlstedt“, einer Mittelschule nach Realschulrichtlinien, bestand die Schule zunächst nur einer einzigen Klasse mit
21 Jungen. Das änderte sich in den Jahrzehnten, die Schüler/-innenzahl wuchs, ebenso die räumlichen Gegebenheiten. Auch das Konzept der Schule wurde stetig weiterentwickelt. Schließlich musste ein Neubau her, der zwei Jahre vor dem 100. Geburtstag, am 14. September 2019, an der Scharbeutzer Straße bezogen werden konnte.

Nach den Begrüßungsworten von Schulleiter Florian Frankenfeld setzte sich auch die SPD-Politikerin Aydan Özoguz mit der Geschichte der Schule auseinander. Sie hatte dafür sogar den Bundeskanzler angerufen, der Grüße ausrichten ließ und erzählte, dass er allerdings am Gymnasium Heegen, ebenfalls in Rahlstedt, zur Schule gegangen und dort seine Abiturprüfungen abgelegt hatte. In dem Zusammenhang wurde auch noch bekannt, dass der Chef des Bundeskanzleramts, Wolfgang Schmidt, am Gymnasium Rahlstedt seinen Leistungskurs Gemeinschaftskunde belegt hatte und gerade sein damaliger Fachlehrer „meine politische Laufbahn initiiert hat“. In einer Videobotschaft gratulierten er und Schulsenator Ties Rabe der Schule.
Emotional wurde es bei dem Vortrag der Elternvertreterin Alexandra Fragopoulosm, die noch einmal darstellte, was das Gymnasium Rahlstedt wirklich ausmacht: „Das Herz der Schule schlägt am Puls der Zeit.“

Drei Wünsche

Wenn Schulleiter Florian Frankenfeld drei Wünsche frei hätte, wie in einem guten Märchen, würde er sich vor allem „eine weiter so vielfältige Schülerschaft, eine so gute Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern und eine so gute Begleitung des Gymnasiums durch die Politik, die Schulbehörde und die Verwaltung von ganzem Herzen“ wünschen.

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