24. September 2022
Rahlstedt

Pläne für den Busbahnhof

Anlage an der Amtsstraße soll neu errichtet werden

Der alte Busbahnhof in Rahlstedt ist zu klein geworden Foto: Buschhüter

RAHLSTEDT Neue Linien, längere Busse, kürzere Taktzeiten: Die alte Busanlage am Bahnhof Rahlstedt braucht dringend mehr Platz und ist außerdem nicht barrierefrei. Im
Rahmen des Baus der S-Bahnlinie 4 ist deshalb ein entsprechender Neubau geplant.

„Prognostiziert wird nahezu eine Verdreifachung der Fahrgastzahlen im Vergleich zum heutigen Betrieb der RB81. Mit dieser Entwicklung muss die Busanlage in der Amtsstraße Schritt halten“, sagte der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Nun liegen die ersten Pläne für den Neubau vor. Wichtigster Punkt in Sachen Barrierefreiheit ist eine neue Personenunterführung im Bahnhof.

Diese wird etwas weiter südlich der bestehenden Unterführung entstehen. Laut Buschhüter wird die alte dann zurückgebaut und verfüllt. Die „Schnecke“ mit der Toilettenanlage und dem Kiosk unten solle aber erhalten bleiben und werde an den neuen Aufgang zur Busanlage angeschlossen.

Zusätzlich wird es neue Aufzüge geben: Zum Bahnsteig, zur Busanlage und dazwischen zum Fußweg zwischen Bahnhof und Busanlage. So soll auch der Helmut-Steidl-Platz mitsamt Taxistand über einen eigenen Aufzug erreichbar sein.
Zudem ist offenbar geplant, von der Unterführung hinauf zur Busanlage neben einer festen Treppe und dem Aufzug auch eine Rolltreppe einzubauen.

Die Unterführung für Autos, Radfahrer und Fußgänger in der Amtsstraße an der Post ist nicht Teil der Planung. Künftig werden zwei weitere Gleise darüber führen, Änderungen am Trogbauwerk sind hierfür aber nicht erforderlich.
„Was den Radverkehr in der Unterführung angeht, wären zukünftig allerdings bessere Lösungen als aktuell erstrebenswert“, so der SPD-Verkehrsexperte.

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