1. Oktober 2021
Rahlstedt

Neue Räume am Wilhelmstift

Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie offiziell eingeweiht

Bei der Schlüsselübergabe (v.l.): Henning David-Studt, Geschäftsführer des Wilhelmstifts, Chefarzt Dr. Joachim Walter, Thomas Kobsa, Leiter Pflege- und Erziehungsdienst, Sozialsenatorin, Dr. Melanie Leonhard, Domkapitular Berthold Bonekamp, Michael Droppelmann, Architekt, HENKE + Partner und Imke Neemann, Leitende Ärztin
Foto: Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

RAHLSTEDT   Das Innere des T-förmigen Neubaus ist hell, modern und wird von einem freundlichen Grünton bestimmt. Die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie wirkt nicht wie ein Krankenhaus – und das ist Absicht.
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Die Architektur soll private Räume, öffentliche Räume und eben Zwischenräume für insgesamt 61 junge Patienten bieten, um sich langsam wieder an das normale Leben zu gewöhnen. Das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift behandelt hier künftig Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. Es gibt sechs Stationen und die versorgen mit rund 200 Mitarbeitenden Patienten, die beispielsweise unter Depressionen, Angstzuständen oder Essstörungen leiden, suizidgefährdet sind oder sich selbst verletzen.
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Die Stadt hat für den dreigeschossigen Neubau mit 7260 Quadratmetern Nutzfläche rund 29 Millionen Euro investiert. Zusätzliche Angebote wie ein Holzspielplatz, ein Spielzimmer auf der Kinderstation, eine Kletterwand und das Projekt Tonkachelwand wurden von Förderern und Spendern finanziert. Der Bau in Rahlstedt sei extrem schnell vorangegangen, lobte Hamburgs Gesundheits- und Sozialsenatorin Melanie Leonhard: „Die neuen Räume entsprechen den veränderten Anforderungen. Konzept und Struktur der alten Kinder- und Jugendpsychiatrie waren doch in die Jahre gekommen.“

Zugewandte Betreuung

Die Betreuung junger Menschen und ihrer Familien sei ein wichtiger Baustein für die Entwicklung einer guten körperlichen und psychischen Gesundheit. „Ich wünsche allen viel Erfolg und Freude, und dass Seelen, Psyche und Herzen der Kinder erreicht werden“, so die SPD-Politikerin weiter. Außer diesem Therapieangebote habe das Wilhelmstift weitere kindgerechte Stationen. Die Betreuung der jungen Patienten in Rahlstedt sei stets sehr zugewandt und engagiert.

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