1. Oktober 2021
Rahlstedt

Mehr Platz für Natur

Neu gestalteter Grünzug eröffnet

Wilfried Wendel (l.) und Thomas Ritzenhoff enthüllen die offizielle Plakette
Foto: rg

RAHLSTEDT-OST   Seit Ende 2017 ist das Quartier Teil des Förderprogramms RISE, nun ist ein erstes Projekt fertig und offiziell eingeweiht: Der südliche Grünzug der Saga-Siedlung in Rahlstedt-Ost zwischen Dankeskirche und Feldmark.
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Entstanden sind Blühwiesen, neue Spielplätze, Sitzbänke und Wege, eine insektenfreundliche Beleuchtung, ein Gemeinschaftsgarten und Mietergärten für die renovierten Saga-Wohnhäuser. Rund zwei Millionen Euro kostete der naturnahe Umbau. Zur Einweihung hat die Saga ein buntes Programm organisiert.
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Es gibt Livemusik auf einer Bühne, Familien können Nisthilfen für Stare, Meisen und Baumläufer selbst zusammenbauen, der Quartiersimker informiert über die ansässigen Bienenvölker, der „Garten Hegen“ stellt sich vor und bietet Selbstgeerntetes an, der Stadtteilbeirat berichtet von seiner Arbeit und Jugendliche vom „Startloch“ verkaufen Waffeln. Dazu wird ein Film über RISE in Rahlstedt-Ost, Hohenhorst und Großlohe gezeigt. Offizieller Anlass ist der 50. Tag der Städtebauförderung in Hamburg. Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff fasst den Grundgedanken so zusammen: „In den Nachbarschaften gucken, was schöner gemacht werden kann und dann gemeinsam ein lebenswertes Quartier schaffen.“
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So sei dies auch in Rahlstedt-Ost, einem typischen Quartier aus den 60er-Jahren. Gute Beteiligungsformate hätten hier die Nachbarn aktiviert. „Besonders begeistert bin ich von den Bienen“, so der SPD-Politiker. „Wir haben hier 1400 Wohnungen, Rahlstedt-Ost ist ein großes Dorf“, erklärt dann Wilfried Wendel, Vorstand der Saga. Eine erste Bestandsaufnahme 2016 sei ernüchternd gewesen. Dächer, Fassaden und Bäder seien renoviert worden, dann seien mit den Bewohnern die Pläne für den Grünzug entwickelt worden. Seit 2013 investierte die Saga in Rahlstedt-Ost insgesamt rund 26 Millionen Euro in die Quartiersentwicklung. Nun soll der Nordteil des Grünzuges saniert werden, 6,5 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

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