11. September 2021
Rahlstedt

Katholische Kliniken vor Verkauf

Ver.di begrüßt Klarheit für die Beschäftigten

Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Foto: wikipedia/Oldman

RAHLSTEDT/HOHENFELDE In den erwarteten Verkauf des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift und des Marienkrankenhauses kommt Bewegung. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di gibt es einen offiziell bestätigten Käufer: Die Immanuel-Albertinen-Diakonie zusammen mit der St.-Franziskus-Stiftung Münster.

Die Albertinen-Gruppe betreibt in Hamburg bereits mehrere Kliniken, unter anderem das Evangelische Amalie-Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf. Verkauft wird demnach auch das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand und das Marienkrankenhaus Lübeck. Ver.di spricht von einem Ende der Unsicherheit bei den Beschäftigten der katholischen Krankenhäuser. Es gebe eine am öffentlichen Dienst orientierte Tarifbindung, so die Fachbereichsleiterin Hilke Stein.

Ver.di gehe davon aus, dass die Beschäftigten auch nach dem Verkauf davon profitieren werden. Das katholische Erzbistum Hamburg bestätigte lediglich laufende Verhandlungen. Schon vor zwei Jahren hatte es angekündigt, einen strategischen Partner für seinen Krankenhausbereich zu suchen. Hintergrund sind Millionenschulden des Bistums.

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