6. August 2022
Rahlstedt

Gute Bilanz beim Wohnungsbau

Positiver Trend im Stadtteil hält an

Ole Thorben Buschhüter und Astrid Hennies beim Lokaltermin im Spitzbergenweg Foto: rg

RAHLSTEDT Der Supermarkt im neuen Nahversorgungszentrum Spitzbergenweg in Meiendorf hat seit fast zwei Monaten geöffnet. Die Wege und Parkplätze davor sind beinah fertig.

Und die ersten Mieter sind eingezogen in die 130 neuen Wohnungen, erfuhren die Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Astrid Hennies und Ole Thorben Buschhüter bei einem Lokaltermin. Für die aktuelle Wohnbaustatistik zählt der Komplex allerdings noch gar nicht mit, denn die beiden haben beim Senat die Stadtteilzahlen für 2021 abgefragt. Demnach wurden in dem Jahr 273 Wohnungen in Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde fertiggestellt, also mehr als 2020 mit 220.

53 davon sind Sozialwohnungen, im Jahr davor waren es nur 13. Auch bei den erteilten Baugenehmigungen liegt Rahlstedt im Plus. Zuletzt waren es 279 statt 256 im Vorjahr. Eine positive Bilanz für Rahlstedt, finden Hennies und Buschhüter: „Der Wohnungsneubau wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden können, durch Nutzung von alten und neuen Brachflächen und die behutsame Weiterentwicklung im Bestand.“ Wie jetzt im Spitzbergenweg sind Wohnungen über Einkaufsmöglichkeiten auch im Hegeneck in Rahl-stedt-Ost und in Großlohe geplant.

Zu den insgesamt eher günstigen Quadratmetermieten in Rahlstedt trägt auch die städtische Saga mit rund 10.000 Wohnungen bei.

Dass insgesamt 85 Prozent aller aktuell 3.391 Sozialwohnungen in Rahlstedt bis 2036 aus der Sozialbindung fallen, sei nicht so dramatisch, sagen die SPD-Abgeordneten. Die Wohnungen seien nicht vom Markt und weiter bezahlbar: „Die durchschnittliche Kaltmiete je Quadratmeter liegt bei der Saga mit 6,51 Euro bei den frei finanzierten Wohnungen lediglich um 46 Cent höher als bei den öffentlich geförderten“, so Astrid Hennies und Ole Thorben Buschhüter.

Die Saga plant übrigens gerade ein Großprojekt in Meiendorf. Zwischen Nordlandweg und Lapplandring sollen sieben Mehrfamilienhäuser und sechs Reihenhauszeilen neu gebaut werden. Auch die Service-Wohnanlage für Senioren wird abgerissen und neu errichtet.

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