9. April 2022
Rahlstedt

Das Portrait eines Stadtteils

Großlohe Gesichter und Geschichten

Anne wohnt gerne in Großlohe Fotos: Heike Günther

RAHLSTEDT Eine wunderbare Foto-Ausstellung erzählt die Geschichte der Menschen, die im Stadtteil Großlohe leben.

„Großlohe – Gesichter und Geschichten“, wird ab sofort in der Filiale der Hamburger Sparkasse in der Rahlstedter Bahnhofstraße zu sehen sein. Bis zum 31. Mai können Interessierte während der Öffnungszeiten der Haspa die 22 Porträts mit den Zitaten der Anwohner erleben und so einen Eindruck der unterschiedlichen Persönlichkeiten bekommen, die im Quartier wohnen.

Es gebe eben immer noch Hamburger, die den Stadtteil Großlohe an der Grenze zu Schleswig-Holstein gar nicht kennen, bedauern die Anwohner.

In den 1960er Jahren als Stadterweiterung auf einer grünen Wiese entstanden, fanden damals viele von der Flutkatastrophe betroffene Familien in Großlohe ein neues Zuhause. Viele Alteingesessene fühlen sich mit ihrem Stadtteil eng verbunden und einige sind sogar schon über mehrere Generationen im Stadtteil verwurzelt und „wollen auf keinen Fall weg“.

Die Fotografin Heike Günther machte sich im vergangenen Jahr mit der Kamera auf den Weg, um den Stadtteil und seine Bewohner zu entdecken, die Q8-Koordinatorin Kathi Wegner ergänzt den visuellen Eindruck mit den Zitaten der Anwohner. Ziel der Ausstellung ist es, einem Stadtteil, der sich manches Mal als übersehen und vergessen empfindet, endlich eine Stimme zu geben.

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