16. April 2021
Oldenfelde

Pläne für den SportCampus

Größere Sportflächen am Schulstandort geplant

Michael Ludwig, Martin Homp, Katja Rosenbohm und Henning Sievers (v.l.) vor der alten Sporthalle Foto: rg

OLDENFELDE In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der Schüler in Rahlstedt um ein Viertel steigen, so die Prognose des Senats. Ein neues Gymnasium im Stadtteil soll es aber nach Absprache aller Schulen nicht geben. Das bedeutet für Gymnasium und Stadtteilschule Oldenfelde: insgesamt 26 neue Klassen, drei neue Züge. Am Ende werden beide benachbarten Schulen jeweils rund 1100 Schüler haben. Und die brauchen nicht nur Klassen- und Fachräume. „Wenn der Schulstandort so stark wächst, brauchen wir auch mehr Sportflächen“, sagt Katja Rosenbohm von den Rahlstedter Grünen. Dazu gab es im vergangenen Sommer ein Treffen mit allen Beteiligten, nun wird die Planung konkreter.

Die alte Sporthalle zwischen den beiden Schulen soll abgerissen und an anderer Stelle neu errichtet werden. Eine neu entstehende Freifläche von 2500 Quadratmetern soll einen Kunstrasen bekommen und für Sport und Bewegung genutzt werden. Auch die „Grüne Mitte“ an der Mensa könnte Sportgeräte im Freien bekommen. „Wir müssen hier dicke Bretter bohren, um Schulbau Hamburg und den Bezirk zu koordinieren“, sagt Michael Ludwig von der Rahlstedter SPD. „Wir wollen auch mit den Sportvereinen sprechen. Es wird keine Turnierhalle werden, sondern eine für den täglichen Betrieb mitten im Wohngebiet“, erläutert Henning Sievers, Leiter des Gymnasiums Oldenfelde.

Für die Nutzung am Nachmittag müssten allerdings noch die Verantwortlichkeiten geklärt werden. „Das wäre der wahre Ganztag. Die Schüler könnten nach dem Unterricht Sport machen und Freunde treffen“, sagt Martin Homp, Leiter der Stadtteilschule. Der AMTV, der RHTC, der Rahlstedter SC und der Meiendorfer SV haben bereits Interesse an einer Kooperation bekundet. „Der SportCampus wäre so ein Projekt für den ganzen Stadtteil“, sagt Katja Rosenbohm. „Vielleicht könnte es sogar ein Modell für ganz Wandsbek in Sachen Bewegung sein“, ergänzt Michael Ludwig.

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