9. Oktober 2021
Meiendorf

Gemeinsamer Schulstandort

Konkrete Pläne für Gymnasium und Stadtteilschule

Die Meiendorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies vor dem Baugrundstück am Schierenberg Foto: Glitz

MEIENDORF Auch in Rahlstedt wächst die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Dennoch wurde vor zwei Jahren beschlossen, keine zusätzliche weiterführende Schule zu gründen. Stattdessen sollten Stadtteilschule und Gymnasium Meiendorf kooperieren, auf dem leer stehenden Grundstück Schierenberg 50 neue Räume für die Stadtteilschüler ab Klasse 8 entstehen.

Danach war lange Zeit nichts mehr von den unter den Schulen Rahlstedts abgestimmten Plänen zu hören. Jetzt hat die Meiendorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies auf wiederholte Anfrage endlich eine Antwort des Senates bekommen.

„Das Projekt wird noch viele Jahre dauern. Aber jetzt kommt Dynamik in die Sache“, so Schulexpertin Hennies. Bereits Ende des kommenden Jahres soll am Schierenberg 50 ein „Hamburger Klassenhaus“ fertiggestellt sein. In das sollen Schülerinnen und Schüler vom Deepenhorn einziehen, damit dort in den dann leeren Räumen 2023 die Sanierung beginnen kann. Die Stadtteilschule bekommt auch Ersatzbauten, sie wird bis 2029 für die Jahrgänge 5 bis 8 hergerichtet. Auf der Brachfläche am Schierenberg werden neue Unterrichtsräume, Mensen und Büros für Gymnasium und Stadtteilschule errichtet.

Die alte Sporthalle soll abgerissen und durch eine moderne Dreifeldhalle ersetzt werden, die beide Schulen nutzen können. Zwischen 2025 und 2027 soll alles fertig sein. Und schließlich wird auch das Gymnasium Meiendorf „hergerichtet und optimiert“, wie es in der Senatsantwort heißt. Es werden Pavillons abgerissen und durch Neubauten ersetzt, um eine „zentrale Struktur“ zu schaffen. Die Umbauarbeiten auf dem Gelände des Gymnasiums sollen laut Planung 2029 beendet sein.

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