29. Mai 2021
Langenhorn

Sport und das Klima

Wie passen sie zusammen?

Dach

Das Hallendach der Sporthalle des Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V. Eine Konstruktion nach neusten winddynamischen Methoden gestaltet ohne Dachdurchdringung Foto: Reckschwardt

LANGENHORN Viele Vereine verfügen mit ihren Sportstätten über große und ungenutzte Dachflächen. Der Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V. wird zum Vorreiter im Bezirk Hamburg-Nord und nimmt nach intensiver Planung und Vorbereitung seine erste Photovoltaikanlage auf dem vereinseigenen Hallendach in Hamburg Fuhlsbüttel in Betrieb. Mit seinen 180 Solarmodulen und einer Leistung von 59kWp ist es ein Leuchtturmprojekt für den Verein und den Bezirk Hamburg-Nord.

Der Großteil des erzeugten Stroms verbraucht der Sportverein selbst. Die in dem Gebäude ansässige Geschäftsstelle, der elektrische Reinigungsroboter und die Sporthallenbeleuchtung nutzen fortan den gewonnenen Strom. Der überschüssige Strom dient zukünftig dazu, den umgebauten Warmwasserspeicher zu erwärmen oder er wird eingespeist.

Absicherung gegen steigende Energiepreise

„Ich freue mich besonders über den Vorstoß des Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V., Wirtschaftlichkeit mit Klima- und Umweltschutz zu verbinden. Mit der Photovoltaikanlage und der lokal erzeugten Energie kann sich der Verein nachhaltig gegen steigende Energiepreise absichern und einen substanziellen eigenen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten. Sporthallen, die tagsüber durch Schul- und Vereinssport oder den Kitabetrieb genutzt werden, sind prädestiniert für Solarenergie“, sagt Tim Cramer, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für die Planung sowie Umsetzung des Projektes beim Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V.

Die Photovoltaikanlage erzeugt pro Jahr 56.000 kWh Strom und spart im Vergleich zum deutschen Strommix rund 25.000 kg CO2.

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