6. März 2021
Langenhorn

Mit dem Aktiv Treff ins Leben (durch-)starten

Ort der Begegnung, Beratung, Besinnung und Entspannung – auch und besonders in Corona-Zeiten

LANGENHORN Die Pandemie verlangt allen viel ab. Immer mehr Menschen spüren Verunsicherung, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung.

Wenn sich Ängste und Störbilder verstärken, Menschen psychischen und seelischen Belastungssituationen nicht mehr gewachsen sind, brauchen sie Hilfe. Die bietet ihnen der „Aktiv Treff Langenhorn“. „Wir möchten jedem die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, begleiten ihn im Rahmen der Eingliederungshilfe, bieten Gruppenangebote und Kompetenztrainings an“, sagt Leiterin Ebru Nilo.

In der Begegnungsstätte der ambulanten Sozialpsychiatrie kümmert sich ein zehnköpfiges, multidisziplinäres Team um rund 100 Klient/-innen pro Jahr, steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Zwar findet nach wie vor Einzelbetreuung statt, doch der gemütliche Gruppenraum, die offene Küche und der Tischkicker sind seit vielen Wochen coronabedingt verwaist. „Wenn unsere Klienten nicht zu uns kommen dürfen, kommen wir eben zu ihnen“, entschieden die Abteilungsleiterin Ebru Nilo und Geschäftsführer Holger Netzeband vom Träger „Aktiv-Pflege Netzeband“. So gibt es ab dem 1. März verschiedene kostenlose Online-Angebote wie eine psychologische Sprechstunde, Sozialberatung und fünfminütige Entspannungsvideos. Die Links werden auf www.aktiv-treff.com und bei Facebook unter „Aktiv Treff Langenhorn“ bekannt gegeben.

Im Mai startet sie erstmals ein Gartenprojekt auf „Hof Rehders“ in Norderstedt; zudem möchte sie künftig den „Offenen Treff“ der Begegnungsstätte als präventive Anlaufstelle für alle Langenhorner etablieren.

Aktiv Treff Langenhorn, T 539 103 56

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