4. September 2021
Langenhorn

Gelungene Premiere für die Kultur-Kioske

Schulangebot soll dauerhaft etabliert werden

Musiklehrerin Amelie Meyer-Marcotty mit Schülern/-innen des 4. Jahrgangs vor dem Kultur-Kiosk Foto: jae

LANGENHORN Musik war Trumpf in der Aula der Katharina-von-Siena-Schule in Langenhorn: Etwa 80 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen umjubelten zwei junge Künstlerinnen, die mit ihren Darbietungen oben auf der Bühne musikalisch-theatralische Impulse setzten.

Die Hamburger Sopranistin Esther Bomhard (23), am Piano begleitet von Julia Seckler (Dortmund), sang zum Auftakt der insgesamt halbstündigen Präsentation aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ die berühmte Arie „Ach ich fühl’s, es ist verschwunden“ und sorgte damit schon nach wenigen Minuten für beste Stimmung.

Die neun- und zehnjährigen Kinder waren eifrig bei der Sache, sie stellten auch viele Fragen. Zum Beispiel: „Was singst du lieber: Pop oder Oper?“, „Komponierst du auch selber?“ oder „Kannst du russische Arien singen?“. Geduldig beantwortete Esther Bomhard jede Frage.
Der Auftritt von Musikstudentin Esther Bomhard und Klavierspielerin Julia Seckler war die Premiere einer neuen Kultureinrichtung, die zukünftig an allen katholischen Schulen in Hamburg etabliert werden und Kindern damit zu einer dauerhaften Präsenz von Kulturangeboten verhelfen soll: sogenannte Kultur-Kioske.

Was versteckt sich dahinter? „Wir bieten Kindern damit ein Angebot der anderen Art: Buchvorstellungen, Kurzlesungen, Einsatz digitaler Medien zur Kulturvermittlung und mehr“, sagte Christoph Sommer, Sprecher Schulen und Hochschule am Erzbistum Hamburg. Ziel sei es unter anderem, dass Kinder anderen Kindern ihre Kulturhighlights vorstellen.

Nach einem festgelegten Turnus öffnen die Kultur-Kioske der jeweiligen Schulen in Aulen und offerieren Angebote aus allen künstlerischen Spalten – auch neue Bucherscheinungen und Theaterkarten.

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