8. Juli 2020
Langenhorn

„Die Chancen stehen derzeit 50 zu 50“

Oktoberfest Entscheidung fällt am 27. Juli

Party

Die bayerische Trachtenkapelle Mikados hat ihren Auftritt schon zugesagt Foto: jae

LANGENHORN „Ich bin von Natur aus Optimist, die Chancen stehen 50:50“, sagt Bernd Langmaack. Der Organisationschef vom Veranstaltungsservice pb Konzept Hamburg hofft immer noch, dass trotz Corona-Krise vom 11. bis zum 13. September auf dem Langenhorner Markt das 30. Oktoberfest gefeiert wird.

Am 27. Juli treffen sich im Weinhaus Lehmitz an der Tangstedter Landstraße die Mitglieder des Oktoberfestkreises Langenhorn. Sie wollen darüber beraten, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Jubiläumsfest stattfinden zu lassen.

Mitte Juni hatte der Hamburger Senat weitere Lockerungen bekannt gegeben. Seit dem 1. Juli sind Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 1000 Personen erlaubt. Die Gäste brauchen feste Sitzplätze. Gibt es sie nicht, dürfen im Freien höchstens 200 und in geschlossenen Räumen bis zu 100 Menschen kommen. Wird Alkohol ausgeschenkt, dürfen sich im Freien nur bis zu 100 Personen treffen, sonst maximal 50. „Getanzt werden darf wegen der Abstandsregelung auch nicht, und der Laternenumzug würde auch ausfallen“, moniert Bernd Langmaack.

Zuversichtlich bleibt er dennoch: „Grundsätzlich genehmigt hat die Behörde das Oktoberfest schon im Januar. Allerdings gab es damals noch nicht die Corona-Pandemie. Gibt es bis Ende Juli nicht weitere Lockerungen, werden wir uns auf der Sitzung bei Lehmitz wohl schweren Herzens entscheiden müssen, das Jubiläums-Oktoberfest auf 2021 zu verschieben, zumal wir wegen der klimatischen Bedingungen nicht im Festzelt feiern können.“

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