23. September 2020
Klein Borstel

Was erwartet die Klein Borsteler?

Sanierung der Wellingsbütteler Landstraße

KLEIN BORSTEL Im kommenden Jahr soll die Sanierung der Wellingsbütteler Landstraße beginnen. Bei einer auf fünf Jahre geschätzten Bauzeit stellen sich viele Fragen.

Rund 20.000 Fahrzeuge fahren täglich auf der vier Kilometer langen Straße. Ab März 2021 sollen hier etliche Versorgungsleitungen erneuert werden. „Klein Borstel wird abgeschnitten von den großen Zufahrtswegen“, ahnt Martina Lütjens, Bezirksabgeordnete aus Klein Borstel. Die CDU-Politikerin kritisiert, dass es bislang keine Bürgerbeteiligung zu diesem Thema gegeben hat.

Fragen drängen sich auf: Wie wird der Ersatzverkehr der S1 geregelt, der im Falle eines Falles über die Wellingsbütteler Landstraße führt? Droht den Klein Borstelern während der Maßnahmen ein „Abschneiden von den Zufahrtswegen? Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf die Geschäftswelt in Klein Borstel?“, fragt Lütjens. Im Zuge der Arbeiten müssen Fußgänger- und Fahrradwege sowie der Fahrzeugverkehr auf der bisherigen Trasse neu geordnet werden.

Ebenso fürchtet Lütjens Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen, wenn ab dem kommenden Frühjahr der Bramfelder Dorfplatz wegen des Baus der U5 gesperrt wird oder die DB Netz AG 2026 drei ihrer Brücken an der S-Bahn-Strecke erneuern will. „Es wird zu einem Verkehrschaos kommen. Ich fordere schon lange ein Verkehrskonzept für Klein Borstel“, sagt Martina Lütjens und hofft, dass in der Sitzung des Regionalausschusses am 28. September der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der das Vorhaben der Öffentlichkeit vorstellt, Licht ins bisherige Dunkel des Projektes bringt.

Auch interessant