9. September 2020
Fuhlsbüttel

Ein altes, neues Werk

Fuhlsbütteler Autor veröffentlicht Kinderbuch

Kinderbuch

Stefan Iserhot-Hanke mit seinem Buch – gezeichnet und geschrieben vor mehr als 30 Jahren Foto: Jenjahn

FUHLSBÜTTEL Mehr als 30 Jahre lang lag das Manuskript seines Kinderbuchs „Moritz und die „Klavierspielerin“ in der Schublade. Erst im Homeoffice im Corona-Lockdown fiel Stefan Iserhot-Hanke das Material wieder in die Hände.

„Meine Frau hat mich ermuntert, es jetzt zu veröffentlichen“, sagt der Autor. In dem Buch, das der gebürtige Sauerländer nicht nur geschrieben sondern auch selbst illustriert hat, geht es um einen Jungen, der nach einem Streit mit seinen Eltern ausreißt und auf seinem Weg bei einer Klavierspielerin Halt macht. Er findet Gefallen an der Musik und findet dadurch seinen Frieden. „In dem Buch geht es einerseits um die Konflikte zwischen Eltern und Kindern, andererseits auch um das Erwachsenwerden und darum, den eigenen Weg zu finden“, erläutert Iserhot-Hanke sein Konzept. Das Buch soll vor allem zum Diskutieren anregen. Aus diesem Grund hat Iserhot-Hanke gemeinsam mit seiner Frau pädagogisches Zusatzmaterial entwickelt, damit das Buch auch im Unterricht verwendet werden kann.

Und auch ein zweites Kinderbuch könnte sich der Autor, bislang veröffentlichte Stefan Iserhot-Hanke vier Romane und einen Band mit Erzählungen, durchaus vorstellen. „Ich würde heute bestimmt einige Bilder anders zeichnen oder Teile der Geschichte anders schreiben. Manches ist sicherlich nicht zeitgemäß. Doch die Grundidee ist gut, die würde ich nicht verändern“, ist der Fuhlsbütteler Autor überzeugt.

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