16. Juli 2022
Tonndorf

Tonndorfer Schüler gewinnen 5000 Euro

Be smart, don´t start Deutsche Krebshilfe vergibt Bonus bei „Rauchfrei-Wettbewerb“

Einen Preis von 5000 Euro gab es für ein halbes Jahr ohne Rauchen Foto: Grell

TONNDORF Rauchen ist absolut nicht cool, macht krank und ist ziemlich teuer, das ist zumindest die Meinung von den meisten Schülern der Gyula Trebitsch Schule in Tonndorf, die sich mit dieser Einstellung jetzt sogar einen Preis von 5000 Euro sichern konnten.

Beim Rauchfrei-Wettbewerb „Be smart – Don´t start“ von der Deutschen Krebshilfe gab es diesen besonderen Bonus für ein halbes Jahr, in dem die Schüler nicht geraucht haben.
Immerhin 80 Prozent der Schüler der Stadtteilschule haben es geschafft, über diesen langen Zeitraum nicht zur Zigartette zu greifen und die wenigsten haben überhaupt Interesse daran mit dem Konsum anzufangen.

„Rauchen ist richtig doof und wer nicht mitmachen möchte, bekommt auch von den anderen den Respekt“, berichten Denis (14) und Milad (14), die nicht verstehen können, warum man seinem Körper freiwillig giftige Stoffe zufügen möchte. Nicht nur Zigartetten, auch Shishas und E-Zigartetten gehören heute zu den Suchtmitteln, die von der Industrie produziert werden, um Menschen an Tabak und Nikotin zu bringen. Dann Stärke zu zeigen und nicht mit dem Angebot zu experimentieren, ist „eine ganz große Herausforderung für die jungen Leute“, weiß auch Andrea Rodiek, die Leiterin des Sucht-Präventions-Zentrums.

„Ich bin sehr stolz auf meine Schüler“, betont desahlb Schulleiter Oliver Lerch, der sich zusammen mit der 9a über die Auszeichnung mit dem Preisgeld freute. Durch die präventive Arbeit an den Schulen könne man „auf lange Sicht Leben retten“, ergänzte Gerd Nettekoven von der Deutschen Krebshilfe. Bereits zum 25. Mal fand die Aktion „Be Smart – Don´t Start“ statt, an der bundesweit knapp 6500 Schulklassen teilnahmen. Bedingt durch Tabak-Konsum würden, laut der Experten, immerhin jährlich über 127.000 Menschen in Deutschlnad sterben. Eine Zahl die sich durch rechtzeitiges Handeln und intensive Aufklärung auf jeden Fall reduzieren lasse.

Sara (14) und Lilli (14) sind auch überzeugte Nichtraucherinnen und wollen auch dabei bleiben: „Wir machen uns doch nicht freiwillig unsere Lungen kaputt“, so die taffen Schülerinnen der Stadtteilschule, die nur jedem raten können „einfach gar nicht erst damit anzufangen“, denn später wieder aufhören sei sicherlich noch viel schwerer. Milad sieht das genauso und wenn andere rauchen und ihn überreden wollen, auch mal einen Zug zu probieren, dann sagt er einfach „Nein, danke“.

Denis und Milad wollen Nichtraucher bleiben und ihre Gesundheit schonen Foto: Grell

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