6. Mai 2023
Tonndorf

Die GTS hat jetzt einen Defibrillator

Spende der ASB Stiftung. Für Notfall gut aufgestellt

Spendenübergabe in der GTS Foto: ASB Hamburg/Witt

TONNDORF Ab sofort verfügt die Gyula Trebitsch Schule über ein funkelnagelneues AED-Gerät. Stiftungsratsvorsitzender Marcus Weinberg überreichte dem Schulleiter Oliver Lerch im Beisein der Schulsanitäter/-innen das Gerät, das künftig auch in der Notfall-App „Hamburg schockt“ des ASB zu finden sein wird.

Markus Bierschwale ist seit Anfang 2022 stellvertretende Leitung im Ganztag der ASB-Schulkooperation an der Gyula Trebitsch Schule (GTS) in Tonndorf. Einer seiner ersten Missionen an der GTS war es, die Kolleginnen und Kollegen zu einem Erste-Hilfe-Kursus zu animieren. Bei dem Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung ist er auf das Projekt „Hamburg Schockt“ aufmerksam geworden und musste feststellen, dass die Schule über kein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) verfügt.

Kurzerhand wurde die Stiftung Lebenswerk des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg angeschrieben, die die Kosten von 1575 Euro für die Anschaffung eines Defis übernommen hat. Stiftungsratsvorsitzender Marcus Weinberg übergab das Gerät in der vergangenen Woche an Schulleiter Oliver Lerch. „Es freut mich sehr, dass ich im Namen der Stiftung Lebenswerk der Gyula Trebitsch Schule dieses AED-Gerät überreichen darf und wünsche uns allen, dass es lediglich zu Übungszwecken zum Einsatz kommen wird“, sagte Weinberg.

Die GTS verfügt über mehr als 1600 Schüler/-innen und über 160 Lehrer/-innen. „Wir sind eine große Schule mit vielen Veranstaltungen. Bei Unfällen sind wir mit unseren rund 40 Schulsanitäter/-innen bereits sehr gut aufgestellt. Dass wir jetzt im Notfall auch über AED-Gerät verfügen, gibt uns ein gutes Gefühl. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stiftung Lebenswerk und Markus Bierschwale für die Initiative“, sagte Schulleiter Oliver Lerch.

Das AED-Gerät wird zeitnah in die Notfall-App „Hamburg Schockt“ des ASB Hamburg aufgenommen werden. Ziel des Projekts ist es, beim plötzlichen Herzstillstand zu unterstützen. Über die App kann der Standort identifiziert und ein Notruf abgesetzt werden. Zudem zeigt die App das nächstgelegene öffentlich zugängliche AED-Gerät an und alarmiert weitere Ersthelfer/-innen, die sich in unmittelbarer Nähe des Unfallortes befinden. Die App ist kostenfrei.

Alle Infos gibt es auf https://asb-schockt.de, per Mail unter info@hamburg-schockt.de oder auch telefonisch unter der 833 98 105

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