20. November 2021
Jenfeld

Viele Pläne und neue Angebote

Stadtteilkonferenz tagt wieder digital. Werkstattgespräch im Dezember

Viele Anwohner wünschen sich die Erhaltung von Spielplätzen im Jenfelder Moorpark Foto:gettyImages

JENFELD Die geplante Präsenzveranstaltung wurde kurzfristig abgesagt, die Vertreter der Institutionen mussten erneut per Internet über aktuelle Entwicklungen im Stadtteil konferieren. Neuigkeiten gibt es etwa zu den Sport- und Freizeitflächen im Jenfelder Moorpark.

Eine Beteiligungsveranstaltung in Präsenz und online mit 100 meist jüngeren Teilnehmenden ergab, dass nur ein Drittel den jetzigen Moorpark gar nicht nutzt. Viele wollen das Angebot an Spielplätzen, Fußball oder Basketball behalten. Viele sind aber offen für Neues. Zum Beispiel Fitnessangebote. Am 9. Dezember ist ein weiteres Werkstattgespräch geplant. Diskutiert wurde kurz, ob nicht die Interessen von Senioren besser eingebunden werden könnten.

Künftig soll es auch in Jenfeld die „Elternlotsen“ geben, berichtete Projektleiter Ilhan­ Akdeniz. Ab Januar soll die Schulung von Müttern und Vätern für ihren ehrenamtlichen Einsatz beginnen. Sie sollen andere Eltern mit kleinen Kindern über soziale Angebote informieren, bei Behördengängen begleiten oder auch professionelle Hilfe vermitteln. Familien mit Migrationshintergrund werden auch durch Übersetzungen unterstützt. Ziel ist laut Akdeniz die Vermittlung frühkindlicher Bildung von der Kita bis zur Grundschule, geplant sind Kooperationen mit bestehenden Jenfelder Einrichtungen.

In der Stadtteilkonferenz wurden auch die möglichen Themen für das kommende Jahr besprochen, die schwerpunktmäßig abgearbeitet werden sollen. Vorgeschlagen wurden die Bereiche Verkehr und Aufenthaltsqualität, Klimaschutz, Junges Jenfeld, Bewegung und Gesundheit sowie Rassismus und Kolonialismus.

Auch die geplante Kulturveranstaltung „48 Stunden Jenfeld“ wurde genannt. Die Idee, einen zentralen Platz im Stadtteil zu schaffen, und die Verkehrssituation in der Jenfelder Straße bleiben auf der Agenda. Neu sind Pläne, die Rodigallee von vier auf drei Fahrspuren zu verengen.

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