19. November 2022
Jenfeld

Unterschriften für den Senator

Protest gegen Umbaupläne geht weiter

Schild

Die Rodigallee bleibt auf der politischen Agenda Foto: rg

JENFELD/MARIENTHAL Mehr als 6.000 Menschen haben die Internet-Petition gegen den im kommenden Jahr geplanten Umbau von Jüthornstraße und Rodigallee unterstützt.

Die Bürgerinitiative „Rettet die Rodigallee“ fordert darin eine Zurückstellung des Projekts, zunächst soll ein öffentliches Beteiligungsverfahren durchgeführt werden. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer soll einen neuen Vorschlag für die Planung vorlegen, dabei sollen die vier Fahrspuren möglichst erhalten bleiben. Als Zwischenbericht bietet die Bürgerinitiative dem grünen Verkehrssenator Anjes Tjarks jetzt die Übergabe der vorliegenden Unterschriften an.

Termin Anfang Dezember

Die Aktivistinnen und Aktivisten bekamen auf Anfrage von der Verkehrsbehörde die Zusage für einen Termin für Anfang Dezember. „Wir freuen uns, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, dem Verkehrssenator die große Zahl von kritischen Stimmen zu übergeben. Es bleibt aber ein Skandal, unter welchen Umständen dieses Projekt ohne Information der Anwohner und gegen den Willen vieler Bürgerrinnen und Bürger durchgesetzt werden soll“, sagte der stellvertretende Sprecher der Bürgerinitiative Christian Paulsen. Zielsetzung der grünen Verkehrsideologen und der Mitläufer aus der SPD sei die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs.

„Ob die Menschen beruflich und privat damit umgehen können, bleibt nebensächlich“, so der Jenfelder.

2024 und 2025 fänden Wahlen zur Bezirksversammlung und zur Bürgerschaft statt, die Menschen würden ihre Schlussfolgerungen ziehen. „Klimaschutz und CO2-Reduzierung sind wichtig, aber bitte keine Verkehrsumerziehung“, sagte Paulsen.

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