6. Mai 2021
Jenfeld

Stadtteil soll attraktiver werden

Hinweise zu Kinder-, Jugend- und Sporteinrichtungen geplant

Im Zentrum Jenfeldsfehlen Hinweisschilder zu Orten mit sozialen, kulturellen und sportlichen Angeboten Foto: sim

JENFELD In Jenfeld werden Hinweisschilder aufgestellt, um Orte mit sozialen, kulturellen und sportlichen Angeboten im Stadtteil leichter finden zu können.

Dies entspricht den Zielen des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Jenfeld-Zentrum, wie das Bezirksamt Wandsbek mitteilte. Beim Programm gehe es darum, die Lebensqualität in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf durch städtebauliche Maßnahmen zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Die Hinweisschilder werden als RISE-Projekt in das Entwicklungskonzept aufgenommen. Die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH sowie das Fachamt seien für die Weiterentwicklung zuständig. Dabei werden Akteure aus Jenfeld, interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Stadtteilkonferenz einbezogen, kündigte das Bezirksamt an.
Für die Umsetzung des Projektes werden finanzielle Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) eingesetzt.

Nach Angaben der Verwaltung könnten für Planung, Anfertigung und Aufstellung der Hinweisschilder bis zu 50 Prozent RISE-Mittel bereitgestellt werden. Voraussetzung sei eine Kofinanzierung durch bezirkliche oder andere Gelder. Mit dieser Antwort reagiert das Bezirksamt auf einen Antrag des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek, der von der Bezirksversammlung beschlossen wurde.

Die Mitglieder hatten dabei eine Anregung der Stadtteilkonferenz Jenfeld aufgenommen. Es gebe eine Reihe von Angeboten in einer Vielzahl von Kinder- und Jugendeinrichtungen, diese seien aber vor allem für Neu-Jenfelder nur schwer zu finden, heißt es im Sachverhalt zum Antrag. Die Schilder sollten zugleich über den QR-Code informieren, der zur Internetseite mit Angeboten führt.
Die Bezirksverwaltung Wandsbek wurde gebeten, das Aufstellen von sogenannten Richtungshinweisschildern zu prüfen. Es gehe darum, den Stadtteil Jenfeld attraktiver zu machen, meint der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek. Die Planung sollte in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Jenfeld beziehungsweise mit der Stadtteilkonferenz erfolgen.

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