3. September 2022
Jenfeld

„Eins, zwei, drei – Spielplatz frei!“

Neue Attraktion für Kinder im Moorpark

JENFELD „Wie sehen denn Moorhühner aus?“, fragt ein Junge seine Mutter. Die sind den Vögeln aus dem bekannten Computerspiel nachempfunden und stehen als Wipptiere auf dem neuen Spielplatz im Moorpark. Und sie sind Teil des Spielplatz-Checks, dort muss die richtige Anzahl angegeben werden.

Wer mitmacht, bekommt etwas zu Essen, ein Getränk und eine kleine Überraschung. Allein ein Karussell ist noch eingezäunt – der Beton des Fundaments härtet noch aus. Und schattenspendende Bäume sollen noch gepflanzt werden. Aber alle anderen Spielgeräte können ausprobiert werden: Schaukeln, die Moorbahn und der große gelbe Bagger.
An diesem Spielgerät findet dann auch die offizielle Einweihung statt. Eins der Kinder und die stellvertretende Bezirksamtsleiterin Heike Opitz ziehen an einer roten Schleife, die Umstehenden rufen „Eins, zwei, drei – Spielplatz frei!“ Dass hier kein echter Bagger mehr stehe, sei ein gutes Zeichen dafür, dass der Spielplatz fertig sei, sagt Opitz: „Ich hoffe, dass er Euch gefällt!“ Die Wünsche der Kinder aus Jenfeld wurden bei der Planung berücksichtigt. Thema ist das Moor, in dem früher Torf abgebaut wurde. Der alte Spielplatz sei in die Jahre gekommen, deshalb sei alles neu angelegt worden. Dabei wurde auch Holz aus Wandsbeker Wäldern verbaut.

Der aus RISE-Mitteln errichtete Spielplatz ist der zweite Baustein der Neugestaltung des gesamten Jenfelder Moorparks. Zunächst war die als Flüchtlingsunterkunft genutzte große Wiese wieder hergestellt und der Gemeinschaftsgarten angelegt worden. Nun folgt im kommenden Jahr noch ein Angebot für Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche. Im asphaltierten Teil des Parks am blauen Container entstehen Sport- und Freizeitflächen. Dafür wurden Schülerinnen und Schüler der benachbarten Otto-Hahn-Schule befragt. Die wollten mehrheitlich den bestehenden Bolzplatz behalten, dazu sollen Fitnessgeräte kommen und „flexible Bewegungslandschaften“, wie die Planer es nennen. Details stehen allerdings noch nicht fest.

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