17. Mai 2021
Jenfeld

Corona-Mobil tourt durch Hamburg

Experten beantworten Fragen zur Pandemie

Das Corona-Mobil steht immer an zentralen Plätzen Foto: Grell

JENFELD Seit Januar fährt ein „Corona-Mobil“ durch ganz Hamburg und beantwortet Fragen rund um die Krise. „Es gibt einfach sehr viele Menschen, die gern einen direkten Ansprechpartner haben“, weiß das Team, das im mobilen Bus unterwegs ist und mit den Nachbarn direkt in den Stadtteilen spricht. Hinzukommen Sprachbarrieren, die es oft schwierig machen, die Neuigkeiten zur Pandemie in den Nachrichten zu verfolgen.

Im Corona-Mobil gibt es deshalb auch Flyer in Polnisch, Farsi, Arabisch, Russisch, Türkisch und Englisch. Das mache es leichter, die vielen Informationen auch wirklich zu verstehen. Antworten gibt es dann von dem professionellen Team zum Coronavirus, zur Quarantäne, zu den Verhaltensregeln und der Hygiene, zum Testen und zu der Impfung. Selber Testungen oder Impfungen durchführen ist im Corona-Mobil aber nicht geplant. „Wir sind allein für die Informationen im Einsatz“, sagt auch Isabel Marin Arrizabalaga, die Koordinatorin von dem Projekt „Mit Migranten für Migranten-MiMi“, die zusammen mit anderen Organisatoren das Corona-Mobil der Stadt begleitet.

Auch in Jenfeld war die Nachfrage groß, als der Bus vor dem Einkaufzentrum hielt. Besonders die mehrsprachigen Flyer und die angebotenen Masken wurden gern mit nach Hause genommen. „Jetzt können wir die ganzen Informationen mal in Russisch lesen und besser verstehen“, freuen sich zwei Jenfelderinnen. Das Angebot wurde gut angenommen, und „wir fahren auch noch in viele andere Stadtteile“, betont das Team. Der Bus steht immer einen ganzen Tag lang an zentralen Orten und ist gut sichtbar. „So wollen wir auch die Leute erreichen, die noch nicht von uns gehört haben.“

Infos unter www.hamburg.de/coronavirus.de und www.mimi-hamburg.de

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