14. April 2021
Jenfeld

Bestandsaufnahme im Quartier

RISE-Verfahren nimmt Fahrt auf

Das Jenfelder Zentrum soll aufgewertet werden Archiv Foto: rg

JENFELD Die Stabilisierung und Aufwertung des Gebietes rund um das Einkaufszentrum JEN hat bereits 2018/19 begonnen.
Jetzt wurde das erste RISE-Projekt gestartet. Das erfuhren die Teilnehmer auf der digitalen Stadtteilkonferenz Jenfeld.
Dabei geht es um ein städtebauliches Gutachten, dass in die weitere Planung einfließen soll. Den Auftrag hat das Büro Yellow Z aus Berlin übernommen.

Dies sei eine spannende Aufgabe, hieß es seitens der Experten. Man habe quasi die Sicht von außen auf Jenfeld, das Büro sei aber auch schon mehrfach in Hamburg tätig gewesen.
Ziel des Gutachtens ist es, funktionale Missstände im RISE-Gebiet aufzuzeigen, um das Zentrum des Stadtteils attraktiver für die Bewohner zu machen – auch und gerade in Zeiten von Corona und den Folgen.

Bestandsaufnahme

Zunächst wird es laut Lore Hauck von Yellow Z eine „Auftakt-Safari“ geben: Eine Bestandsaufnahme vor Ort.
Dabei soll auch das unmittelbare Gespräch mit den Bewohnern gesucht, Meinungen und Stimmungen aufgenommen werden.
Im Mai ist eine Online-Beteiligung geplant, dazu Gespräche mit den Behörden und Ämtern.
Dann im Juni sollen die ersten städtebaulichen Ideen und Entwürfe in einem „Zukunftsforum“ gezeigt werden. Im September soll die Schlusspräsentation folgen.
Nicht alle Jenfelder könnten an Online-Veranstaltungen teilnehmen, wurde kritisiert.
Wegen der Pandemie sei eine Beteiligung nicht anders möglich, antwortete Expertin Hauck.
Es seien auch andere Formen als nur Videokonferenzen möglich. Dabei  gehe  es schwerpunktmäßig um den öffentlichen Bereich, konkret um Defizite bei der Aufenthaltsqualität.

Derweil ist der Entwurf des Integrierten Entwicklungskonzeptes Jenfeld-Zentrum bereits in Arbeit.
Ziel ist es, diesen „Fahrplan bis 2026“ im Juli zur Abstimmung zu stellen.

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