10. Juni 2020
Ausgabe Jenfeld

Initiative für Trinkwasser

Kostenloses Nass bei Behörden zapfen

Katja Rosenbohm (Grüne) hat die Trinkwasser-Initiative in Wandsbek ausgelöst Foto: wb

WANDSBEK  Umweltschutz kann so einfach sein: „Trinkt mehr Leitungswasser“, appelliert die Bezirksabgeordnete Katja Rosenbohm (Grüne) an die Hamburger.

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat parteiübergreifend Rosenbohms Initiative aufgegriffen und will schon in Kürze Spender für
kostenloses Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden nach dem Prinzip der ehrenamtlichen Initiative „Refill“ installiert sehen.

„Unser Trinkwasser ist von hervorragender Qualität. Wir brauchen kein Wasser, was über Tausende von Kilometern zu uns
transportiert werden muss – womöglich noch vom Himalaya.“ Denn einheimisches Trinkwasser ist nicht nur gesund,
sondern auch ressourcenschonend: „Es entfällt der Transport, und wenn es in öffentlichen Gebäuden Spender für kostenloses Wasser gibt,
kann man sich seine eigene (Glas-)Flasche mitbringen und so auf Kunststoffflaschen (PET) verzichten, so Rosenbohm.

Nach dem Beschluss der Bezirksversammlung soll das Bezirksamt jetzt kostenlose Refill-Wasserspender in mehreren Dienstgebäuden
installieren, darunter Schloßstraße 60, Schloßgarten 9, Am Alten Posthaus 2 (Wandsbek Kerngebiet), an der Rahlstedter Straße 151-157 (Rahlstedt)
sowie Herthastraße 20 (Bramfeld). Der Standort Wentzelplatz 5-7 (Poppenbüttel) wird geprüft.
Die Installationskosten werden auf insgesamt rund 5000 Euro geschätzt. Rosenbohm hofft, dass Mitarbeiter und
Besucher noch in diesem Sommer von der neuen Einrichtung profitieren können.

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