5. August 2020
Ausgabe Horn

Neupflanzungen am Querweg

Anwohner fordern Zaun wegen Absturzgefahr

Eine besonders offene Stelle wurde jetzt durch eine Absperrung gesichert. Den Nutzern ist das eindeutig zu wenig Foto: Grell

WANDSBEK/HORN Seit Monaten gibt es Ärger um einen kleinen Querweg für Radfahrer und Fußgänger, der die Rennbahnstraße mit dem Tribünenweg verbindet.

Direkt an der A 24 gelegen haben die Nutzer hier Angst vor dem steilen Wall, der nur durch Büsche und Sträucher gesichert, auf die Fahrbahn hinunterführt. Gerade im vergangenen Herbst waren die Löcher in der Bepflanzung dann deutlich sichtbar und die Gefahren erkennbar, die für Radfahrer und Fußgänger auf dem schmalen Weg entstehen könnten.

„Wenn man hier einem anderen Radfahrer ausweichen muss, könnte man leicht abstürzen“, betont Schüler Jan-Nikolas Grube (15), der den Weg normalerweise täglich nutzt, wenn er zur Schule fährt. Jetzt ist der Bezirk aktiv geworden und hat eine der offenen Stellen neu bepflanzt und durch einen Absperrzaun gesichert. „Das ist uns viel zu wenig“, betonen die Anwohner, die hier seit Jahren einen festen Zaun fordern.

Zwar sei der Wall im Sommer relativ dicht begrünt und dadurch auch etwas geschützter, doch sei die Gefahr einer Autobahn neben einem Querweg so hoch, dass ein fest installierter Zaun unbedingt notwendig sei. Jan-Nikolas kann sich gut an Momente erinnern, in denen er selber ins Schwanken gekommen ist und mit einem Bein am Abgrund stand.

„Der Weg ist so nicht tragbar.“ Die Nutzer des Weges hoffen deshalb immer noch auf eine Einigung zwischen den zuständigen Behörden, die einerseits für den Weg vonseiten des Bezirks-amtes und dann für den Wall vonseiten der Autobahnmeisterei verantwortlich sind. Das Hin und Her der Zuständigkeiten könne nicht Zulasten der Nutzer dieses Weges fallen. Im Herbst, wenn es nass und rutschig wird, ist der Weg wieder eine extreme Gefahr für seine Nutzer.

Auch interessant