28. August 2021
Horn

Quartier „an der Rotbuche“ wächst

Die ersten der 200 Wohnungen können im Februar bezogen werden

So soll das Quartier nach Fertigstellung am Grundstücksdreieck Sievekingsallee/Horner Weg und Bei den Zelten aussehen Grafik: Wohnungsverein Hamburg von 1902 eG

HORN Es ist das größte Bauvorhaben seit Gründung der Genossenschaft. Wohnungsvereins Hamburg von 1902 eG: Ein Jahr nach dem Spatenstich ist am Grundstücksdreieck Sievekingsallee/Horner Weg und Bei den Zelten das moderne Quartier „Wohnen an der Rotbuche“ entstanden. Voraussichtlich können ab Februar 2022 die ersten 46 Wohnungen bezogen werden.
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 8600 Kubikmeter Beton wurden verbaut – das sind rund 1100 große vierachsige Beton-Lkw, aneinandergereiht etwa zwölf Kilometer von Horn bis zum Flughafen. Dazukommen etwa 48.500 Quadratmeter Innenputz auf die Wände – also etwa sieben Fußballfelder. Für die geklinkerten Fassaden kamen eigens etwa 425.000 Klinkersteine aus Dänemark.

Die Genossenschaft hat mit diesem Neubau viel gewagt: „Dies ist unser bisher größtes Projekt. Wir haben insgesamt rund 46 Millionen Euro für die insgesamt 200 Wohnungen auf dem 1400 Quadratmeter großen Areal investiert“, sagte Vorstand Heinz-Michael Bertram. Die unterschiedlichen Finanzierungsformen und Wohnungsgrößen von 35 bis 105 Quadratmetern bieten modernen Wohnraum für Singles, Paare und Familien aller Altersgruppen und Lebenssituationen. Außer den 200 Wohnungen – von denen drei Viertel als geförderte Wohnungen mit einer Nettokaltmiete von 6,70 Euro pro Quadratmeter ausgelegt sind – gibt es auch zwei Gewerbeeinheiten, die bereits an einen Handwerksbetrieb und an Das Rauhe Haus vermietet wurden. Alle Wohnungen sind barrierearm und über einen Aufzug zu erreichen. Zudem bietet eine unterirdische Tiefgarage Parkmöglichkeiten für 75 Pkw. Zudem gibt es eine Dachbegrünung, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sowie rund 500 überdachte Fahrradstellplätze.

Das Projekt des Wohnungsvereins Hamburg von 1902 gilt als Musterbeispiel für den Ersatz alter Nachkriegswohnungen durch Mietneubauten: Nach dem Abriss des baufälligen Nachkriegsbaus im vergangenen Jahr nahm der Neubau in Rekordzeit dessen Platz ein.

Die Vermietung beginnt demnächst: Bewerbungen online über www.wv1902.de

Von links: Heinz-Michael Bertram (Vorstand Wohnungsverein), Monika Thomas (Staatsrätin für Stadtentwicklung und Wohnen), Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing und Holger Fehrmann (Vorstand Wohnungsverein) beim Gießen eines sechs Meter hohen Ahorns, der eigens bei Richtfest aus 30 Meter Höhe in den Innenhof eingeschwebt kam Foto: Bertold Fabricius/ Wohnungsverein

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