21. Oktober 2020
Horn

Lebendige Geschichte

Auf den Spuren der Straßenbahn in Horn

Die Linie 5 verlässt die Endhaltestelle am Einkaufszentrum Horner Rennbahn Foto: Uwe Klaus

HORN Nach coronabedingter Pause startet die Geschichtswerkstatt Horn wieder mit ihrer winterlichen Vortragsreihe. Los geht es mit der Spurensuche nach Hamburgs beliebtestem Verkehrsmittel – der Straßenbahn.

Sie hatte in Horn eine lange Tradition, denn was nur wenige wissen: Als 1835 die ersten regelmäßig verkehrenden Pferdeomnibuslinien eröffnet wurden, bekam auch Horn am 27. Juli 1835 mit der „Journalière von Ham und Horn“ eine Anbindung an die Innenstadt. Bald schon fuhren die Pferdestraßenbahn und dann die „Elektrische“.

1968 verschwand die Straßenbahn aus der Horner Landstraße, am 7. März 1976 wurde der Betrieb in der Sievekingsallee eingestellt, und in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober 1978 fuhren die letzten fahrplanmäßig eingesetzten Wagen der letzten Hamburger Straßenbahnlinie 2 in den Betriebshof Lokstedt ein. Die Geschichtswerkstatt nimmt die Horner Betriebseinstellung vor 44 Jahren zum Anlass, mit den schönsten Bildern vom Depot in der Horner Landstraße und der Kehre am EKZ an die Straßenbahn zu erinnern. Im zweiten Teil der 80-minütigen Zeitreise wird das Thema mit Fotos und Filmen von den „Sambawagen“ abgerundet, die der Verschrottung entgingen und weltweit erhalten blieben.

Wegen der Corona-Regeln ist die Gästezahl begrenzt und die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung per Mail unter info@geschichtswerkstatt-horn.de oder Telefon 659 014 44 mit den Angaben zu Namen, Rückrufnummer und Anzahl der Teilnehmer möglich.

Sa, 24. Oktober, 17 Uhr Stadtteilhaus Horner Freiheit
Eintritt 5 Euro, www.
geschichtswerkstatt-horn.de

Auch interessant