26. Juni 2021
Hamm

Kräutergarten wird instand gesetzt

15.000 Euro sollen das Areal wieder in alter Blüte aufleben lassen

Die beschlossene Instandsetzung des Kräutergartens sieht im vorderen Bereich auch das Aufstellen der im Frühjahr beseitigten Informationstafel und eines Insektenhotels vor Foto: Fraude

HAMM Für die Liebhaber des Kräutergartens im Hammer Park gibt es eine gute Nachricht: Dieser wird gemäß eines Bezirksversammlungsantrags der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und FDP mithilfe von investiven Mitteln in Höhe von 15.000 Euro aus dem Förderfonds „Bezirke“ instand gesetzt.

Zu den geplanten Arbeiten gehören das Herstellen neuer Beetumrandungen, die Reparatur der Eingangspforte, Bodenarbeiten und Rasensaat sowie – nicht zuletzt – das Aufstellen eines großen Informationsschildes sowie eines neuen Insektenhotels und einer Kompostbox.

Im Frühjahr dieses Jahres glich das auch „Schmuckanlage“ genannte Kleinod noch einer Baustelle, in deren Zuge das große Vorderbeet mit frischer Erde und einer neuen hellen Holzumrandung ausgestattet sowie die Sitzfläche einer Bank erneuert wurde. Zum Bedauern vieler Besucher wurden dabei auch die großflächige Infotafel und das handgefertigte Insektenhotel wegen vermeintlicher Verletzungsgefahr – wie es zunächst schien – ersatzlos beseitigt. Für die weitere Pflege des Kräutergartens – nordöstlich, angrenzend zur Caspar-Voght-Straße gelegen – setzte man vor allem auf ehrenamtliche Grünpatenschaften, wofür sich drei Interessenten gemeldet hatten. Ergänzend dazu sollte laut Bezirksamt eine regelmäßige Pflege durch eine Fachfirma „im Hintergrund weiterlaufen“ – das Wochenblatt berichtete.

Mit dem beschlossenen Antrag haben sich die Mehrheitsfraktionen nun für weitergehende Maßnahmen entschieden, denn festgestellt wird, dass sich der Kräutergarten in einem „unzureichenden Zustand“ befinde. Es gebe weder für diesen noch für andere Bereiche des Parks Aussagen, wie deren Unterhalt langfristig finanziert werden könne. In den vergangenen Jahren seien die 524 Qua­dratmeter Fläche umfassenden Beete sechsmal im Jahr von Dritten gepflegt und die übrigen Bereiche „in einem einigermaßen gepflegten Zustand erhalten“ worden. Insgesamt wurden jährlich rund 6000 Euro für die Pflege aufgewandt.

Die nun geplanten Maßnahmen mit den dafür großzügig gewährten Kosten dürften die Schmuckanlage im Wortsinne in alter beziehungsweise neuer Blüte aufleben lassen.

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